Rückendeckung von Gabriel

München – Kritische Stimmen gibt es jedes Jahr, wenn der FC Bayern nach Katar abhebt.

Und jedes Jahr gibt es auch beschwichtigende Worte vom Klubobersten. Zum Standardsatz „so schlecht ist es für uns nicht gelaufen, seitdem wir uns in Doha vorbereiten“ versäumte es Karl-Heinz Rummenigge heuer gegenüber der „tz“ nicht, auch die kritische Lage im Wüstenemirat zu bewerten.

Insgesamt sieht der Vorstandschef die „positive Entwicklung“, die „die Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen im November bestätigt“ hat. Auch ein Gespräch mit Außenminister Sigmar Gabriel habe Rummenigge darin bestärkt, „dass sich die Situation der Arbeiter in Katar durch den Fußball verbessert hat, auch wenn sie natürlich immer noch besser werden kann“. Der FC Bayern steuere dazu als „Vertreter der gesamtem Fußballfamilie seinen Teil bei“. Die Partner in Doha wüssten um die Überzeugungen des Rekordmeisters: „Darüber sprechen wir vertraulich, und mit jedem Gespräch wächst Vertrauen. Das ist Voraussetzung für Veränderung.“ Der Flughafen Doha ist Platin Partner des FC Bayern.  hlr

Kommentare