Zweiter Rennsieg in der „Königsklasse“ S1 Prestige für Peter Mayerbüchler

Peter Mayerbüchler lieferte in Cheb hervorragende Resultate ab.
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Peter Mayerbüchler lieferte in Cheb hervorragende Resultate ab.

Inzeller Supermoto-Pilot holt trotz Sturz zwei Podestplätze bei den Rennen im tschechischen Cheb, die zur österreichischen Staatsmeisterschaft zählen.

Cheb– Peter Mayerbüchler hat bei den Supermoto-Rennen im tschechischen Cheb, die zur österreichischen Staatsmeisterschaft zählen und im Rahmen des Grenzland-Cups ausgetragen wurden, seinen zweiten Rennsieg in der „Königsklasse“ S1 Prestige eingefahren. Im zweiten Rennen stürzte der Inzeller zwar, belegte am Ende aber dennoch den dritten Platz.

Sieg trotz schlechtem Start

Noch erfolgreicher war das Wochenende für den Oberteisendorfer Nachwuchspiloten Thomas Hiebl: In der Klasse S3-Junioren gewann er beide Rennen – für ihn waren es die Siege fünf und sechs.

Mayerbüchler ging auf einer seiner „Lieblingsstrecken“ vom vierten Startplatz ins Rennen – und dabei lief es zunächst nicht wie erhofft: „Ich habe keinen guten Start erwischt und zunächst keinen guten Rhythmus gefunden“, berichtet der 24-Jährige, der aber vom großen Offroad-Anteil der Strecke profitierte: „Nach ein paar Runden wurde ich immer schneller und konnte alle meine Konkurrenten im Laufe des Rennens im Offroad-Teil überholen.“ Er setzte sich sogar noch von seinen Konkurrenten ab und fuhr als Erster über die Ziellinie – bereits zum Auftakt der Meisterschaft hatte Peter Mayerbüchler einen Sieg geholt.

Sturz im zweiten Rennen

Entsprechend motiviert ging der Inzeller auch ins zweite Rennen des Tages. Dabei erwischte er einen besseren Start und lag auf Rang zwei. Doch als er nach ein paar Runden den Erstplatzierten überholen wollte, stürzte er – Lenker und der Bremshebel waren verbogen. Ihm selbst sei bei dem Sturz aber nichts passiert. Deshalb ging für ihn die Jagd auf wichtige Meisterschaftspunkte gleich weiter. „Nach zwei Runden habe ich gemerkt, dass ich dennoch schnelle Rundenzeiten fahren kann.“ Also versuchte der Inzeller, wieder nach vorne zu fahren – „was mir eigentlich noch sehr gut geglückt ist“. Mayerbüchler schloss wieder zum Führungsduo auf, hatte sogar die Hoffnung, noch weiter nach vorne zu kommen. „Als ich direkt am Führungsduo Anschluss gefunden hatte, winkte der Rennleiter das Rennen ab. Schade, eine Runde hätte ich noch gebraucht“, meint der Inzeller. In der Tageswertung kam Peter Mayerbüchler so – punktgleich mit Tagessieger Bernhard Hitzenberger – auf den zweiten Platz. „Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden“, erklärt der Inzeller. jom

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