Zweimal Silber für Reiter

Amanda Reiter vom PTSV Rosenheim wurde Vizemeisterin im Marathon und in der W50. stl

München. – Mit zwei Silbermedaillen und vielen Spitzenplätzen überraschten die regionalen Läufer bei den bayerischen Marathon-Meisterschaften und beim internationalen Generali Marathon in München.

Stolze 17032 Läufer erreichten bei strahlendem Sonnenschein das Ziel auf den diversen Distanzen vor rund 80 000 Zuschauern entlang der Strecke.

Bei diesem internationalen Rennen fanden parallel die bayerischen Marathon-Meisterschaften über 42,195 Kilometer statt – und mit Amanda Reiter vom PTSV Rosenheim war auch eine regionale Läuferin ganz weit vorne dabei. Die 52-Jährige arbeitete sich nach dem Startschuss im Olympiapark in die Spitze der Frauen-Konkurrenz und arbeitete sich dann eisern entlang aller großen Straßen und Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt wie dem Siegestor, Königsplatz, den Pinakotheken, dem Englischen Garten, Gasteig, Marienplatz oder auch dem Viktualienmarkt. Bis zu Kilometer 36 lag sie sogar in Führung, musste aber dann ihrem hohen Tempo ein wenig Tribut zollen und ihre stärkste Gegnerin passieren lassen. Die letzten 300 Meter lief sie schließlich ins Olympiastadion mit einem Kilometer-Durchschnitt von 4:30 Minuten und mit einer Geschwindigkeit von 13,2 Kilometern pro Stunde. Damit erreichte sie im Feld der 4227 Teilnehmer den 214. Gesamtrang und war sie in der internationalen Wertung sogar die zehntschnellste Frau des Tages unter 946 Läuferinnen. Dies bedeutete auch den zweiten Platz bei den Frauen W50. Mit 3:10:25 Stunden feierte Amanda Reiter schließlich gleich zwei Erfolge im Zuge der bayerischen Titelkämpfe: Vizemeisterin wurde sie in der Hauptklasse der Frauen hinter Stefanie Borris vom MTV Ingolstadt mit 3:06:12 Stunden. Ebenfalls Silber gewann sie hinter der gleichaltrigen Ingolstädterin damit auch bei den Frauen W50.

Ein echtes Kunststück schaffte im 21,1 Kilometer langen Halbmarathon mit 6889 Teilnehmern Lars Rößler vom PTSV Rosenheim: In der riesigen Konkurrenz sicherte er sich den neunten Gesamtplatz mit 1:16:37 Stunden hinter dem siegreichen Luis Carlos Rivero aus Guatemala mit 1:08:31 Stunden. Bei den Männern M35 garnierte der 35-Jährige seinen Erfolg als starker Zweiter.

2914 Läufer gingen auf der Zehn-Kilometer-Strecke ins Rennen: Hier überraschte Florian Frank vom TuS Bad Aibling mit dem 14. Gesamtplatz, es gewann der Russe Andrey Karpin in 32:59 Minuten. Mit 35:38 Minuten eroberte der 18-Jährige den Sieg in der männlichen Jugend U20. Sein Vereinskamerad Laurin Posselt schob sich auf den 41. Gesamtrang und wurde damit Vierter in der Klasse der männlichen Jugend U18 mit 37:03 Minuten. stl

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