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Alpine Skimeisterschaften in Garmisch

Zweimal DM-Bronze für Luisa Klapprott – Linus Witte gewinnt Kombinationswertung

Linus Witte (Mitte) gewann die Kombiwertung vor Maxi Schwarz (links) und Marinus Sennhofer.re
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Linus Witte (Mitte) gewann die Kombiwertung vor Maxi Schwarz (links) und Marinus Sennhofer.

Die heimischen Skifahrer zeigten bei den deutschen alpinen Skimeisterschaften in Garmisch ihr Können. Linus Witte gewann dabei die Kombiwertung und Luisa Klapprott sicherte sich zwei dritte Plätze.

Garmisch – Zum Abschluss der Deutschen alpinen Skimeisterschaften haben in Garmisch, wieder auf der Kandahar Piste, noch der Super-G und die Alpine Kombination für Damen und Herren stattgefunden. Eine Woche nach den Abfahrtsrennen zeigte sich die Rennstrecke aufgrund der dauerhaften warmen Temperaturen nicht mehr so ideal und die Veranstalter hatte jede Menge zu tun, um für alle Athleten eine rennwürdige Strecke zu präparieren. Bei den Herren waren mit den deutschen Weltcupfahrern und auch einigen Schweizern aus dem Europacup ein starkes Starterfeld gemeldet.

Sahnetag für Klapprott

Einen perfekten Renntag erwischte diesmal die erst 20-jährige Luisa Klapprott vom WSV Samerberg. Mit einem beherzten Rennen fuhr sie im Super-G auf den Gesamtplatz fünf, was in der deutschen Nationenwertung Platz drei und somit die Bronzemedaille für sie bedeutet. Siegerin wurde erneut die 18-jährige Emma Aicher und dies bereits nach ihren deutschen Meisteriteln in der Abfahrt und im Slalom. Platz zwei ging an Katrin Hirtl-Stangassinger vom WSV Königssee.

Auch bei den Herren konnten die heimischen SV-Inngau-Athleten wieder hervorragende Platzierungen erreichen. Romed Baumann vom WSV Kiefersfelden kam nach seinem Abfahrtsieg vorige Woche diesmal als Dritter auf`s Podest, hinter dem Sieger Andreas Sander und Simon Jocher. Platz vier ging an Pepi Ferstl. Linus Witte vom SC Bad Aibling, der kürzlich die Bronzemedaille in Kanada bei den Junioren- Weltmeisterschaften im Slalom gewonnen hatte, zeigte, dass er auch auf den langen Latten schnell sein kann und erreichte mit dem starken Zehnten Gesamtplatz Rang sechs in der deutschen Nationenwertung. Christoph Brence vom SV Bruckmühl kam nach einem Fahrfehler auf den 14. Gesamtplatz, was Platz acht bei der Deutschen Wertung im Ergebnis bedeutet. Simon Widmesser (WSV Kiefersfelden) und Weiss Sebastian (SC Rosenheim) belegten die Plätze 17 und 18 bei den Deutschen.

Im Anschluss wurde erneut ein Super-G gestartet, jeweils für Damen und Herren, welcher für die Wertung zur alpinen Kombination der Deutschen Meisterschaft zählte. Bei den Damen war erneut Emma Aicher die Schnellste und die junge Inngau-Läuferin Klapprott schaffte sich mit Platz vier im Speedrennen in der deutschen Wertung eine sehr gute Ausgangsposition für den anstehenden Slalom am nächsten Tag.

Rennen wegen Sturz abgebrochen

Bei den mittlerweile sehr warmen Temperaturen und fortgeschrittene Tageszeit, zeigte sich die Rennpiste, gerade im oberen Streckenteil für den Herrenstart schon sehr weich und ausgefahren. Schnellster in diesem Super-G-Rennen war diesmal Simon Jocher vor Romed Baumann und Andreas Sander. Linus Witte positionierte sich als Slalomspezialist mit dem achten Gesamtplatz ebenfalls in eine sehr gute Ausgangsposition für den Slalom. Nach einem schweren Sturz des Top-Athleten Josef Ferstl wurde das Rennen jedoch nach längerer Unterbrechung abgebrochen. Ferstl musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Er erlitt bei diesem Sturz einen komplizierten Oberarmbruch und musste noch am selben Tag im Klinikum in Garmisch operiert werden.

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Aufgrund des Rennabbruches wurden bei den Herren der Meistetitel in der Alpinen Kombination nicht mehr offiziell ausgefahren. Am nächsten Tag wurden dann noch die dazugehörigen Slaloms durchgeführt. Somit heißt auch hier die Siegerin Aicher in der Alpinen Kombinationswertung und Klapprott schaffte mit der drittbesten Laufzeit erneut den Sprung auf`s Podest mit Rang drei. Lisa Seebacher vom Tus Raubling erkämpfte sich den neunten Gesamtplatz in der Kombi.

Bei den Herren wurde der zweite gestartete Super-G und ein Slalomdurchgang als FIS-Rennen gewertet und diese Kombiwertung gewann Witte mit Laufbeszeit im Slalom vor Maxi Schwarz (Peissenberg) und Marinus Sennhofer (SC Kreuth). Simon Widmesser belegte Platz neun.re

Emma Aicher (Mitte) siegte in der Super-G Damenwertung vor Katrin Hirtl-Stanggassinger (links) und Luis Klapprott.