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Zweimal Bronze in Ungarn

Laura Tiefenbrunner gewann bei den Hungarian Junior Open eine Bronzemedaille im Doppel.  steinbrenner
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Laura Tiefenbrunner gewann bei den Hungarian Junior Open eine Bronzemedaille im Doppel. steinbrenner

Laura Tiefenbrunner und Felix Wetzel kehren mit Bronzemedaillen von den Hungarian Junior Open im Tischtennis aus Ungarn in die Heimat zurück – Mike Hollo verpasst das Siegerpodest denkbar knapp.

Szombathely/Ungarn – Große Freude bei zwei Tischtennis-Talenten aus Kolbermoor: Sowohl Laura Tiefenbrunner als auch Felix Wetzel kehrten mit einer Bronzemedaille von den Hungarian Junior Open aus Szombathely in die Heimat zurück. Tiefenbrunner, die seit Saisonbeginn für den TSV Schwabhausen in der 2. Bundesliga spielt, erreichte völlig überraschend mit ihrer ungarischen Partnerin Fanni Harasztovich das Halbfinale. Sogar das Erreichen des Endspiels wäre möglich gewesen, aber Tiefenbrunner/Harasztovich nutzten einen 2:1-Satzvorsprung sowie eine 8:4-Führung im vierten Durchgang nicht. „Das war schade, aber insgesamt bin ich mit dem dritten Platz sehr zufrieden“, strahlte Tiefenbrunner. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir gleich bei unserem ersten gemeinsamen Turnier so gut harmonieren.“

Ebenfalls „sehr zufrieden“ war Felix Wetzel, der mit Kay Stumper (Salamander Kornwestheim), Kirill Fadeev (VfR Fehlheim) und Daniel Rinderer (Bayern München) die Jungen-Auswahl bildete. Der ehemalige Rosenheimer und sein jetziger Regionalliga-Teamkollege in München, Rinderer, wurden abwechselnd von Bundestrainer Zhu Xiaoyong auf der dritten Position eingesetzt. Felix Wetzel zeigte beim überraschend deutlichen 3:0-Sieg gegen Frankreich im Viertelfinale eine sehr starke Vorstellung. Die 1:3-Niederlage in der Vorschlussrunde gegen Russland verfolgte der Linkshänder von der Bank aus.

Nur denkbar knapp verpasste Mike Hollo den Sprung auf das Siegerpodest. Der EM-Dritte und in Szombathely an Position zwei gesetzte 14-Jährige unterlag im Einzel-Viertelfinale dem anschließenden Turniersieger Huang Youzheng aus China mit 9:11 im fünften Satz. In der Team-Konkurrenz verlor Hollo den Vergleich noch nach drei Abschnitten. „Trotz der Niederlage bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden“, sagte der Neuzugang des Regionalligisten TuS Fürstenfeldbruck.

Pech mit der Auslosung hatte die deutsche Schüler-Auswahl im Team-Wettbewerb. Die Schützlinge von Bundestrainerin Eva Jeler unterlagen in der Runde der letzten Acht gegen China mit 1:3. Mike Hollo sorgte zunächst noch mit einem 3:2-Sieg gegen Lin Shidong für die Führung, verlor anschließend aber das Doppel mit Felix Köhler (TSG Kaiserslautern) sowie sein zweites Einzel.

Ebenfalls nur ein Sieg auf dem Weg zur Medaille in der Mannschafts-Konkurrenz fehlte Naomi Pranjkovic bei den Schülerinnen. Im Viertelfinale unterlag die Drittligaspielerin des SV DJK Kolbermoor II zusammen mit Annett Kaufmann (TTC Bietigheim-Bissingen) den späteren Silbermedaillen-Gewinnerinnen aus Taiwan mit 2:3. „Bronze war möglich“, ärgerte sich die 14-Jährige. „Bei unserem verlorenen Doppel gaben wir eine 8:5-Führung aus der Hand.“ Kolbermoors Neuzugang Laura Kaim schied dagegen im Einzel und Doppel an der Seite von Jele Stortz (DJK Offenburg) frühzeitig aus.

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