Gastspiel am Mittwoch

Zwei Spiele sind wegen Corona ausgefallen: Dritter Versuch der Starbulls gegen Deggendorf

Zurück an die alte Wirkungsstätte: Curtis Leinweber, der vier Jahre in Deggendorf spielte.
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Zurück an die alte Wirkungsstätte: Curtis Leinweber, der vier Jahre in Deggendorf spielte.

„Wir sind bereit. Wir wollen mit einem Sieg in das Jahr 2021 starten“, gibt sich Starbulls-Coach John Sicinski vor dem Gastspiel am Mittwoch in Deggendorf selbstbewusst. Es ist der dritte Versuch beider Team gegeneinander zu spielen.

Rosenheim – Deggendorf: Klappe, die Dritte heißt es am Mittwoch, wenn die Starbulls Rosenheim und Gastgeber Deggendorfer SC den dritten Versuch starten, um gegeneinander zu spielen. Das ist in dieser Corona-Saison bislang nicht so einfach, aber jetzt scheinen die Vorzeichen gut, dass das Spiel am Dreikönigstag um 18 Uhr über die Bühne gehen kann. Acht Siege aus den letzten neun Spielen, fünf Siege in Folge – die Starbulls-Eishockeyspieler haben definitiv einen Lauf und wollen neun Tage nach dem 5:2-Sieg gegen Füssen auch in Deggendorf gewinnen.

Eine ganz besondere Partie

Dort, wo drei der Rosenheimer Protagonisten ihren bisher größten Erfolg feierten. Das Gastspiel in Deggendorf ist für zwei Rosenheimer Spieler und für Trainer John Sicinski eine ganz besondere Partie. „Für mich jetzt nicht so besonders, weil ich ja schon öfter als Trainer in Deggendorf zu Gast war, aber für Curtis Leinweber und Kyle Gibbons, die wie ich viele Freunde in Deggendorf haben, ist es schon ganz speziell“, sagte John Sicinski schon vor dem ersten Versuch am 13. November.

Curtis Leinweber spielte vier Jahre für Deggendorf, war dreimal zweibester und einmal (DEL2) drittbester Scorer der Niederbayern. Kyle Gibbons, war in seinen drei Jahren beim DEC dreimal (!) Topscorer. Kein Wunder, dass beide Spieler zu den absoluten Publikumslieblingen zählten.

„Kein Grund für uns Angst zu haben“

Sowohl Leinweber als auch Gibbons kehren erstmals wieder in ihre alte Heimat zurück. Ob sie mit Punkten die Heimreise antreten, wird man sehen, geplant ist es zumindest laut Sicinski: „Wir wollen unseren Lauf fortsetzen und mit einem Sieg in das Jahr 2021 starten, auch wenn bei Deggendorf der letztjährige Topscorer Thomas Greilinger seit Sonntag wieder dabei ist.“ Allein seine Anwesenheit ist für die Niederbayern Gold wert, denn das Heimspiel gegen Riessersee, es war das erste Spiel seit dem 11. Dezember, gewann man 6:1.

„Deggendorf hat durch den Sieg sicher Selbstvertrauen getankt, aber es ist kein Grund für uns Angst zu haben. Wir wissen selbst wie es ist aus der Quarantäne rauszukommen. Es dauert, bis die Automatismen funktionieren und das müssen wir zu unserem Vorteil machen,“ sagt Sicinski. Rosenheim muss Druck aufbauen, hart am Mann spielen und so dem Gegner keine Zeit geben seine zweifellos vorhandenen technischen Möglichkeiten auf das Eis zu bringen. Rosenheim wird sich sicher nicht vom aktuell schlechten Tabellenplatz der Deggendorfer (10. Rang, 17 Punkte hinter Rosenheim) blenden lassen, denn die Gastgeber haben große Qualität in ihren Reihen. „Ich will von meiner Mannschaft eine Leistung sehen wie beim Sieg in Garmisch. Da haben wir den Frust der Riesserseer gesehen und so wollen wir auch Deggendorf ärgern“, nennt Sicinski das mögliche Erfolgsrezept.

Wieder mit Stürmer Enrico Henriquez

In Deggendorf ist auch wieder Stürmer Enrico Henriquez mit dabei, der zuletzt mit dem U20-Team in Kanada für Furore gesorgt hat (siehe Interview rechts). „Er ist am Montagabend in München gelandet, trainiert am Dienstag mit der Mannschaft und ist am Mittwoch dabei. So ist jedenfalls der Plan“, sagt John Sicinski, der Henriquez wieder zu Kapitän Michael Baindl und Alexander Höller stellt. Die zweite und dritte Formation bleiben gleich, in der vierten Reihe spielt Timo Bakos zwischen Kilian Steinmann und Florian Maierhofer Mittelstürmer.

Noch fehlen werden Verteidiger Dennis Schütt, der seit ein paar Tagen wieder mit der Mannschaft trainiert, Benedikt Dietrich, Kevin Slezak und Philipp Lode, der als überzähliger Stürmer nicht dabei ist.

Garret Pruden dabei, Andreas Mechel im Tor

Die Rosenheimer können wieder auf Förderlizenzspieler Garret Pruden zurückgreifen. Im Tor steht Andreas Mechel.

„Wir sind bereit, gehen topfit in das Spiel und wollen unseren Lauf fortsetzen“, gibt sich Sicinski berechtigterweise zuversichtlich.

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