Schnelle Regeneration gefragt

Zwei Spiele bis Heiligabend: Heim-Doppelpack gegen Passau und Deggendorf für die Starbulls

Jonas Stettmer steht gegen Passau im Tor und trifft dabei auf seinen Bruder.
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Jonas Stettmer steht gegen Passau im Tor und trifft dabei auf seinen Bruder.

Für die Starbulls Rosenheim heißt es: Noch zwei Spiele, dann ist Weihnachten! Denn beim Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd am kommenden Dienstag sind die Rosenheimer nicht im Einsatz und können nach der vierten Woche mit jeweils einer Partie unter der Woche für ein paar Tage regenerieren.

Rosenheim – Für die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim heißt es: Noch zwei Spiele, dann ist Weihnachten! Denn beim Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd am kommenden Dienstag sind die Rosenheimer nicht im Einsatz und können nach der vierten Woche mit jeweils einer Partie unter der Woche für ein paar Tage regenerieren. „Ich freue mich, dass die Jungs ein paar Tage haben, um mit der Familie Weihnachten zu feiern“, sagt Trainer John Sicinski, der am Montag und Dienstag noch trainieren lässt, ehe er seinen Mannen zweieinhalb Tage frei gibt.

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Bevor es aber soweit ist, steht für die Starbulls noch ein Heimspiel-Doppelpack auf dem Programm, bei dem sich die Rosenheimer mit sechs Punkten selbst bescheren können. Am Freitag um 19.30 Uhr empfangen sie den Aufsteiger EHF Passau Black Hawks im Rofa-Stadion, am Sonntag um 17 Uhr kommt dann der Deggendorfer SC, Ex-Verein von Coach Sicinski und den beiden neuen Rosenheimer Kontingentspielern Kyle Gibbons und Curtis Leinweber. Der Starbulls-Trainer hat ja schon in der letzten Saison mehrmals gegen Deggendorf gespielt, „für Kyle und Curtis dürfte es aber schon etwas Besonderes werden“, meint er – und fügt an: „Das hat schon seinen Reiz.“

„Wir dürfen denen das Momentum nicht geben und müssen deshalb hellwach sein“

Bei ihrem ehemaligen Club läuft es in dieser Spielzeit noch gar nicht rund. Der verletzte Ex-Nationalspieler Thomas Greilinger fehlt mit seiner filigranen Technik an allen Ecken und Enden, der große Umbruch im Team hat sich bislang überhaupt noch nicht ausgezahlt. Mit Noureddine Bettahar musste zuletzt ein Spieler seine Sachen packen, dem Kader wurde zudem mitgeteilt, dass „weitere Positionen auf dem Prüfstand stehen“. Möglicherweise auch die des Ex-Rosenheimers Tadas Kumeliauskas, der mit fünf Toren in bislang neun Begegnungen auf alle Fälle Nachholbedarf hat. Dass die Nervosität bei den eigentlich hoch eingeschätzten Deggendorfern groß ist, sollte ein Vorteil für die Starbulls sein – allerdings muss man den auch erst einmal nutzen, weshalb Sicinski warnt: „Wir dürfen denen das Momentum nicht geben und müssen deshalb hellwach sein.“

„Sie kommen langsam in Fahrt“

So wie es Kyle Gibbons in den letzten drei Spielen war, als er jeweils den 1:0-Führungstreffer für die Rosenheimer markierte. Nach dem durchwachsenen Start ist dies ein Indiz für einen Aufwärtstrend. „Sie kommen langsam in Fahrt“, erklärt Sicinski, der weiß, dass es bei den Kontingentspielern sicherlich noch besser geht, dies aber auch damit erklärt, „dass sie fast immer einen anderen Linksaußen an ihrer Seite haben“. In Lindau war dies Dominik Daxlberger – und dem Rosenheimer Trainer hat gefallen, was er sah: „Sie hatten viel Scheibenbesitz. Ich hoffe, dass nun Konstanz in die Reihe kommt.“ Was auch damit zusammenhängt, dass große personelle Veränderungen im Kader ausbleiben. An diesem Wochenende ist dies der Fall. Sicinski muss also weiterhin auf Verteidiger Dennis Schütt sowie die Angreifer Kilian Steinmann, Enrico Henriquez und Kevin Slezak verzichten.

Starbulls-Keeper bestreiten jeweils ein Spiel

Im Tor wechseln sich Andi Mechel und Jonas Stettmer ab, Letzterer wird gegen Passau zwischen den Holmen stehen. Damit kommt es auch zum Familienduell, denn beim Freitagsgegner verteidigt Lukas Stettmer, der ältere der beiden Brüder. In Passau gewannen die Starbulls mit 10:2, Trainer Sicinski erwartet aber diesmal ein ganz anderes Spiel: „Passau hat zuletzt Riessersee geschlagen und spielt aggressiver als bei unserem Spiel. Wir müssen aufpassen.“ Zumal die Niederbayern ein neues Importspieler-Duo haben: Jeff Smith, der seine Tore in der Oberliga schon für Regensburg und Lindau schoss, feiert seine Premiere im Passauer Dress, Liam Blackburn (Sicinski: „Ein guter College-Spieler“) kam aus Amberg und erzielte gegen Riessersee gleich den Siegtreffer.

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