Die zwei heißesten Eishockey-Teams der Oberliga – Regensburg und Rosenheim im direkten Duell

Tor für die Starbulls gegen Deggendorf zum 3:1 durch Tobi Draxinger (nihct auf dem Bild).
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Tor für die Starbulls gegen Deggendorf zum 3:1 durch Tobi Draxinger (nicht auf dem Bild).
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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Es war ein heißes Match am 2. Weihnachtsfeiertag im Rosenheimer Eisstadion. Die Starbulls Rosenheim hatten gerade den Tabellenzweiten Deggendorf wie die Festgäste die Knochen von der Weihnachtsgans „abgefieselt“, da sprach Trainer John Sicinski vom nächsten heißen Tanz.

Rosenheim/Regensburg – „Das ist die aktuell heißeste Mannschaft der Liga. Regenburg hat einen super Lauf und trotzdem wollen wir gewinnen“, gibt sich John Sicinski selbstbewusst. Zu Recht, denn seine Starbulls sind mit fünf Siegen in Folge zumindest das zweitheißeste Team der Oberliga Süd und ein heißer Anwärter auf den Sieg am Samstag, 18 Uhr, gegen Regensburg.

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Regensburg am Montag in Rosenheim

Keine Schuld an der Verletzung von Deggendorfs Torhüter hatte Josh Mitchell. Er wurde vom Verteidiger auf den Keeper geschoben und traf diesen mit seinem linken Bein.

Die Oberpfälzer sind dann bereits am Montag, 19.30 Uhr, der nächste Heimgegner der Rosenheimer ist. „Ich bin gespannt ob wir mit unserem tollen Spiel gegen Deggendorf ein paar neue Zuschauer, die sonst nicht so oft ins Stadion kommen, dazugewinnen können“, ist Sicinski gespannt. Schon während der Partie gegen Deggendorf meinte Christian Hötzendorfer vom Starbulls-Vorstand mit einem Blick auf die voll besetzten Ränge und die tolle Stimmung: „Es ist schon beeindruckend, was man in einer Stadt mit einem Eishockeyspiel alles bewegen kann“. Vor allem wenn die Leistung der Heimmannschaft stimmt und das tat sie definitiv gegen die Gäste aus Niederbayern. „Natürlich war in den 60 Minuten nicht alles optimal, aber ich will nach einem Sieg nicht kritisieren. Es war ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk für Alle, die im Stadion waren“, sagte John Sicinski und freut sich auf die nächste Herausforderung gegen Regensburg.

Schon zweimal gegen Regenburg gewonnen

Rosenheim hat in dieser Saison schon zweimal gezeigt wie man die „Eisbären“ besiegen kann und das wollen sie am Samstag und Montag ein zweites und drittes Mal tun. Da wird allerdings Regensburgs neuer Erfolgscoach Max Kaltenhauser etwas dagegen haben. Der gebürtige Ebersberger, der lange Zeit für Klostersee und Waldkraiburg spielte und in den letzten Jahren als Nachwuchstrainer bei den Starbulls aktiv war, hat die Oberpfälzer aus ihrer Krise herausgeführt. Sein erstes Spiel als Nachfolger von Igor Pavlov, vor sechs Wochen ausgerechnet in Rosenheim, verlor Kaltenhauser am 22. November mit 3:7 um dann mit seiner Mannschaft voll durchzustarten: Aus den nächsten zehn Spielen holten die Regensburger von möglichen 30 Punkten 28 und verloren nur mit 3:4 nach Penaltyschießen gegen Deggendorf.

Eine komplette Sturmreihe fehlt

„Allein diese Bilanz zeigt, was auf uns wartet. Wir müssen über die gesamte Spielzeit voll konzentriert spielen. Wir haben die Qualität im Kader, um in Regensburg zu gewinnen“, weiß John Sicinski. Damit spricht er auch die Tiefe in seinem Kader an. „Auch gegen Deggendorf habe wieder alle Reihen getroffen und das so wichtige Tor zum 5:4 durch Simon Heidenreich und das vorentscheidende 6:4 durch Daniel Bucheli erzielte unser dritter Sturm.“ In Regenburg fehlt dem Starbulls-Coach übrigens eine komplette Sturmreihe: Dominik Daxlberger fällt mit einer Handverletzung noch circa vier Wochen aus, Dimitrij Litesov ist für ein Spiel gesperrt und Kevin Slezak trainiert zwar seit Freitag wieder voll mit, doch ein Einsatz gegen Regensburg kommt noch zu früh.

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