Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Zwei Derbys am letzten Spieltag

Landkreis – Erst am vorletzten Spieltag der Saison 2018/2019 hatten die Stürmer der Kreisklasse Gruppe drei ihre Schussstiefel gefunden und damit einen neuen Torrekord aufgestellt.

Insgesamt 45-mal trafen sie dabei ins gegnerische Gehäuse und ein Drittel der Treffer gab es in Mühldorf beim 13:2 Sieg der Rothosen, gegen Grünthal II zu sehen. Die Grünthaler werden mit einem neuen „Minustorrekord“ der Kreisklasse drei in die A-Klasse absteigen.

Der SV Mehring ist zusammen mit Danubius Waldkraiburg in dieser Saison in die Kreisklasse aufgestiegen und beide Mannschaften mischten die Klasse gehörig auf. Die Mehringer steigen als Meister direkt in die Kreisliga auf, Danubius könnte ihnen über die Relegation folgen und dann könnten sich die etablierten Mannschaften der Kreisliga, für die neue Saison, ziemlich warm anziehen. Eigentlich müsste dieser Spieltag nicht mehr ausgetragen werden, denn Meister und Vizemeister stehen fest sowie auch unten sind der Abstiegsplatz als auch der Relegationsplatz bereits vergeben. Alle Spiele des letzten Spieltages werden am Samstag, ab 13 Uhr, ausgetragen.

FC Grünthal II – FC Perach. Auflösungserscheinung hatte die Grünthaler Mannschaft am letzten Sonntag in Mühldorf. Sie mussten mit einer 13:2 Niederlage die Heimreise antreten, die höchste Niederlage, für sie, in dieser Saison. Zwölf Tore erzielten die Grünthaler Stürmer in den bisherigen 23 Pflichtspielen und dem stehen zwei Unentschieden und 21 Niederlagen gegenüber.

Zu Beginn der Frühjahrsrunde war das gesteckte Ziel der Grünthaler, nicht ohne einen Sieg die Klasse zu verlassen. Nur diese Freude wird ihnen der Tabellendritte FC Perach nicht zuteil werden lassen. Perach ist erst zum Ende hin wieder erstarkt, konnte aber weder die Waldkraiburger noch die Mehringer bei denen Spitzenplätzen gefährden. Vor 14 Tagen müssten sie den Mehringern die drei Punkte kampflos überlassen, weil sie auf Grund von Spielermangel keine Mannschaft stellen konnten. Wenn Perach in der kommenden Saison bei den Aufstiegsplätzen ein Wörtchen mitreden möchte, dann müssen die Verantwortlichen einen größeren Kader zur Verfügung stellen. Die Grünthaler Reserve möchte sich mit einem vernünftigen Resultat von ihren Fans in die A-Klasse verabschieden

SC Danubius Waldkraiburg - FC Mühldorf.Am letzten Wochenende konnte Danubius Waldkraiburg, mit einem 3:2 Auswärtssieg beim SV Unterneukirchen, Tabellenplatz zwei, in trockene Tücher packen. Somit könnte Spielertrainer Radu Luca einigen seiner Spieler schonen und eine Verschnaufpause, für die anstehenden Relegationsspiele, verpassen. Zu Beginn der Spielzeit sah es nicht danach aus, dass Danubius nach 24 Spieltagen um den Aufstieg in die Kreisliga mitspielen würde.

Nach dem 3:3 in Grünthal kam die große Kehrtwende bei den Waldkraiburgern und man kletterte von Woche zu Woche nach oben. Jetzt gilt es den Saisonverlauf optimal abzuschließen und sich mit den Relegationsspielen, mit dem Aufstieg zu belohnen. Den Kreisstädtern gelang am letzten Wochenende ein Befreiungsschlag, als sie die Grünthaler Reserve mit einer zweistelligen Packung nach Hause schickten. Die Kreisstädter werden gespannt zum Tabellenzweiten reisen und abwarten ob die in voller Mannschaftsstärke antreten oder einige Spieler schonen. Gespannt darf man bei den Mühldorfern auch sein, wer in der neuen Saison als Trainer fungieren wird. Für Daniel Kölbl ist es das letzte Spiel als Spielertrainer der Rothosen. Für ihm war es ein fortwährendes auf und ab, wobei das ab überwiegte. Das Klassenziel, das man sich vor der Saison gesetzt hatte, einstelliger Tabellenplatz konnte erreicht werden.

Bei etwas mehr Konstanz wäre sogar ein Platz zwischen drei und fünf drin gewesen. Auf den neuen Trainer wartet eine gewaltige Aufgabe, eine Mannschaft zu formen, die in ein oder zwei Jahren wieder um den Aufstieg in die Kreisliga mitspielt. Jetzt gilt es, dass die Rothosen mit einem vernünftigen Ergebnis die Heimreise aus Waldkraiburg antreten.

SV Aschau / Inn - TSV Neumarkt-St.Veit. Wie bei allen anderen Spielen geht es bei dieser Partie um die berühmte „goldene Ananas“. Beide Mannschaften sind vor diesem Spieltag gerettet, hatten aber in der Vorwoche verschiedene Erfolgserlebnisse. Die Veilchen traten in Garching an, hatten eine Vielzahl an Chancen, verschossen einen Elfer und mussten nach 90 Minuten froh sein mit einem Punkt die Heimreise antreten zu können. Wie schon in der letzten Saison können die Aschauer wieder einen Rekord vermelden, sie spielten wiederum des Öfteren Unentschieden. Siebenmal teilten sie die Punkte und dabei hätten sie mindestens drei- bis viermal mit voller Punktzahl vom Platz gehen müssen. Wäre ihnen das gelungen, dann könnten sie sogar noch um Platz zwei mitspielen, so könnte die Platzierung zwischen vier und sieben liegen. Auch bei den Gästen gab es in dieser Saison viele Tiefen aber auch Höhen. Nach dem 7:0 Sieg am letzten Spieltag zu Hause gegen Winhöring, konnte zumindest das Torverhältnis ins Positive gedreht werden. Beide Mannschaften können am letzten Spieltag befreit und ohne taktische Zwänge aufspielen und schon deshalb dürfen sich die Zuschauer, wie auch die Fans bei all den anderen Spielen, aufspannende 90 Minuten freuen. tf

Kommentare