Zwei Bezirksligisten und drei Kreisliga-Teams

Auch am zweiten Vorrundenspieltag hoffen die Zuschauer wieder auf viele Tore. Hier traf der Ostermünchner Peter Niedermeier gegen Breitbrunn. Ruprecht

Rosenheim – Die ersten Qualifikanten für die Zwischenrunde im Hallenfußball-Sparkassenpokal in der Rosenheimer Gabor-Halle stehen fest, am zweiten Weihnachtsfeiertag werden weitere sechs Teilnehmer für die Zwischenrunde im tradtionsreichen Hallen-Bewerb ermittelt.

Auch an diesem Vorrundenspieltag sind einige klangvolle Namen beteiligt. Drei Mannschaften jeder Vorrundengruppe kommen eine Runde weiter.

Bereits die Vorrundengruppe 3 ab 9 Uhr ist prominent besetzt: Mit dem SV Bruckmühl und dem TSV Bad Endorf befinden sich zwei Bezirksligisten in diesem Feld mit sechs Mannschaften. Sowohl die Mangfalltaler als auch das Kurort-Ensemble haben junge Kicker im Kader, die gerne in der Halle spielen – deshalb sollten sie auch die Favoritenrolle in dieser Gruppe einnehmen. Aber auch die Konkurrenz ist nicht ohne, beispielsweise die beiden Kreisklassen-Spitzenteams FC Bosna i Hercegovina Rosenheim und SV Tattenhausen. Hinzu kommen Kreisklassist TSV Neubeuern und A-Klassen-Vertreter FT Rosenheim. Es ist ein interessantes Feld, das da um drei Zwischenrunden-Plätze spielt.

Nicht weniger interessant ist die Vorrundengruppe 4, in der ab 13.30 Uhr der Ball rollt. Mit dem TSV Emmering, TuS Traunreut und TuS Prien spielen hier gleich drei Kreisliga-Vertreter mit. Emmering und Prien sind auch in den vergangenen Jahren immer wieder bis ins Endturnier vorgedrungen. Vor allem Emmering mit seinen begeisternden Fans im Rücken dürfte wieder hoch einzuschätzen sein – Trainer Hans Weiß ist ein ausgesprochener Freund des Indoor-Spektakels. Erstmals mit dabei ist das Team aus Traunreut, das mit Harry Mayer einen sparkassenpokal-affinen Trainer hat. Auch für die nötige Brisanz ist gesorgt, denn der Mayer trifft mit den Siemensstädtern auf seinen Heimatverein aus Prien. Nicht zu unterschätzen sind auch die Kreisklassen-Vertreter SV Schloßberg und TV Feldkirchen. Die Schloßberger befinden sich in ihrer Liga im oberen Tabellendrittel. Auch hier steht mit Helmut Faber ein ehemaliger Prien-Coach auf der Kommandobrücke. Den klangvollsten Namen im Sparkassenpokal hat der TSV Rohrdorf, der sich auch schon den Gesamtsieg holte – die goldenen Rohrdorfer Hallenzeiten sind aber längst vorbei. Mittlerweile kickt der TSV in der B-Klasse und ist deshalb auch nur Außenseiter.

Der dritte und letzte Vorrundenspieltag wird am Samstag ausgetragen. Die Zwischenrunde ist für den 4. Januar angesetzt, das Finalturnier findet am 10. Januar statt. tn

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