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Erste Podestplätze in der „Zweiten Liga“

Zukunft des Ruhpoldinger Biathleten Marco Groß offen

Für Marco Groß vom SC Ruhpolding ist die Zukunft noch ungewiss.
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Für Marco Groß vom SC Ruhpolding ist die Zukunft noch ungewiss.

Am Ende war es für Biathlet Marco Groß vom SC Ruhpolding doch noch ein mehr als versöhnlicher Saisonabschluss. Der 26-Jährige schaffte ausgerechnet im letzten Rennen des IBU-Cups in Ridnaun die ersten Podestplätze seiner Karriere in der sogenannten „Zweiten Liga“ im Biathlon

Ruhpolding – . Biathlet Marco Groß vom SC Ruhpolding trompfte zum Saisonabschluss noch einmal auf: Im Sprint schaffte er es im IBU-Cup in Ridnaun auf den zweiten Platz und in der anschließenden Verfolgung erreichte er den dritten Rang. Es waren seine ersten Podestplätze.

Zum Abschluss gelang ihm zusammen mit Anna Weidel (WSV Kiefersfelden) im Mixed sogar der Sieg. Bereits zuvor hatte er beim IBU-Cup in der Lenzerheide seine gute Spätform angedeutet. Im Supersprint gewann er die Qualifikation, um später im Finale mit dem fünften Platz abzuschließen. Dazu gesellte sich ein vierter Rang im Massenstart.

Mühsam für höhere Aufgaben empfehlen

„Das hat gutgetan“, meint er rückblickend. Beim Weltcup in Antholz klappte es im vergangenen Winter auch mit einer Nominierung im deutschen Team. Am Ende stand der 65. Platz im Einzel. „Danach hat mich dann Corona erwischt und hat mir einen Strich durch meine weiteren Planungen gemacht“, erinnert er sich. Dadurch verpasste er die Europameisterschaft am Arber und den IBU-Cup in Nove Mesto. Damit ging es für Groß zurück in den Deutschlandpokal und musste sich dort wieder mühsam für höhere Aufgaben empfehlen.

Sieg bei der deutschen Meisterschaft im Sprint

Begonnen hatte die Saison für den Ruhpoldinger im September mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft im Sprint. „Da habe ich gemerkt, es könnte in dieser Saison was gehen“, so der 26-Jährige. Allerdings stand er ausgerechnet zum Auftakt in den Winter am sportlichen Scheideweg. „Eigentlich wollte ich die Karriere beenden, es war finanziell nicht mehr zu stemmen“, erklärt er die damalige Situation. So wurde ihm die Sportförderung beim Zoll gestrichen. Zum Glück sprang ihm eine Firma aus Traunstein als Sponsor zur Seite und so war die Saison für ihn gerettet. Motiviert durch einen speziellen Trainingsplan seines Vaters Ricco Groß und seinem Trainer Remo Krug am Stützpunkt erreichte er eine konstante Form. „Wir haben keine Experimente gemacht und es hat funktioniert.“

Erneut beim Zoll beworben

Allerdings weiß er nicht, wie es sportlich mit ihm weitergehen wird. „Ich habe mich mit dem Hintergrund meiner guten Ergebnisse zuletzt erneut beim Zoll beworben, außerdem brauch ich einen Kaderstatus“, schildert er die Lage. Dabei hofft er auch auf den neuen sportlichen Leiter des DSV im Biathlon, Felix Bitterling. „Ich will als Biathlet weitermachen“, betont er und fügt allerdings hinzu: „Eines ist auch klar, ich mache nur weiter, wenn das mit der Behörde und dem Kaderstatus klappt. Anders macht das sonst alles keinen Sinn.“

Freuen kann sich Marco Groß auf jedem Fall auf den Sommer. Da wird er seine jahrelange Lebensgefährtin Lena Häcki, ihres Zeichen Top-Biathletin der Schweiz, das Ja-Wort geben.SHu

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