Zahmer Inn ideal für die Novizen

Juliane Tewes holte sich beim Heimrennen auf dem Inn zwei Stockerlplätze.
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Juliane Tewes holte sich beim Heimrennen auf dem Inn zwei Stockerlplätze.

Rosenheim – Die Slalomkanuten des Kajak Klub Rosenheim haben die kurze Wettkampfsaison mit dem Heimrennen auf der Slalomstrecke am Inn abgeschlossen.

Wettkampffieber kam im Corona-Jahr 2020 nur selten auf, das Rosenheimer Rennen war für die Schüler- und Jugendpaddler der dritte Wettkampf auf deutschem Boden.

Immerhin braucht sich der KKR keine großen Nachwuchssorgen machen. Der Verein trat mit einem starken Team auf und schickte über 20 junge Sportler ins Rennen. Für einen Großteil war der Rosenheimer Kanuslalom Wettkampfpremiere im Kajak und somit eine gute Gelegenheit, sich im Kampf gegen Uhr und Slalomstangen zu messen. Sportler aus der Hochburg des bayerischen Kanuslaloms, Augsburg, folgten der Einladung zum Saisonabschluss in Rosenheim ebenso wie eine Abordnung aus Bamberg.

Üblicherweise findet der Rosenheimer Kanuslalom im Frühsommer statt, zumeist bei kräftigem Wasserstand des Inns. Dieses Jahr wurde das Rennen, in den Herbst verschoben und der Inn präsentierte sich recht zahm – mit niedrigem Wasserstand und ganz im Sinne der zahlreich am Start vertretenen Nachwuchspaddler. Bei mäßiger Strömung und nur wenigen Hindernissen hatten alle Paddler die Möglichkeit, ein Tor wieder neu anzufahren, wenn sie es durch einen Fahrfehler verpasst hatten. Sportler, Trainer, Betreuer und eine kleine Anzahl an Zuschauern sahen daher spannende und vor allem engagierte Rennen auf einem durchaus anspruchsvollem, aber fair gehängten Kurs mit insgesamt 22 Slalom-Toren.

Weil die Sportler und Trainer die aktuellen Ergebnisse und Zwischenstände live auf dem Smartphone verfolgen konnten, wurden unnötige Kontakte vor einer zentralen Ergebnistafel hygienekonform minimiert. Überhaupt bewiesen Veranstalter und Teilnehmer, dass mit einem Hygienekonzept und großer Disziplin auch in Krisenzeiten ein gelungener Sportwettkampf möglich ist.

Das Rennen gab vor allem den Kanuslalom-Novizen eine Standortbestimmung und weiteren Antrieb für das kommende Wintertraining. Zahlreiche Sportler des KKR erpaddelten sich Spitzenplätze: Emily Höller, Elias Kuschinsky und Marian Arnu entschieden in ihren Altersklassen die Rennen im Canadier-Einer für sich. Im Kajak belegten Emily Höller, Matteo Sandweg, Marian Arnu und Marie Schlittenbauer jeweils Platz zwei. Juliane Tewes, Lukas Sommer und Jonathan Arnu erreichten im Rennen der Canadier-Einer in ihren Altersklassen ebenfalls zweite Plätze. Matteo Macherey, Jonathan Arnu, Elias Kuschinsky, Juliane Tewes, Mia Arnu (C1) und Hannah Cerweny (C1) durften sich über den dritten Platz freuen. re

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