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Internationale Eisschnelllaufrennen

Zahlreiche Stars auf dem Inzeller Eis: Vanessa Herzog lässt aufhorchen

Die Österreicherin Vanessa Herzog stellte in Inzell gleich eine europäische Saisonbestzeit auf.
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Die Österreicherin Vanessa Herzog stellte in Inzell gleich eine europäische Saisonbestzeit auf.

In der Inzeller Max-Aicher-Arena geht es Schlag auf Schlag: Eine Woche nach der sogenannten Internationalen Saisoneröffnung mit zahlreichen Eisschnelllauf-Stars stand bereits das nächste große internationale Rennen auf dem Programm.

Inzell – Das internationale Eisschnelllaufrennen in Inzelll war wieder sehr gut besetzt. Es gab sogar einen ersten Saisonhöhepunkt. Die Österreicherin Vanessa Herzog gewann nämlich den zweiten 500-Meter-Lauf in 37,81 Sekunden. Damit stellte sie eine neue europäische Saisonbestzeit auf. Den ersten 500-Meter-Durchgang (ohne Herzog) hatte Dione Voskamp (Niederlande) in 38,66 Sekunden zu ihren Gunsten entschieden.

Anna Ostleder im Sprintbereich starl

Über gute Leistungen durften sich im Sprintbereich auch die Inzellerinnen Anna Ostlender, die mit 39,86 Sekunden heuer erstmals unter 40 Sekunden blieb, und Katja Franzen (40,38 und 40,65), die sich im Gegensatz zur Vorwoche deutlich verbessert zeigte, freuen. „Ja, das ist eine gute Steigerung, sie kommen beide in Fahrt. Allerdings muss bis zum Deutschland-Cup in knapp zwei Wochen – der als Qualifikation für den Weltcup zählt – noch eine klare Steigerung her“, weiß Eisschnelllauf-Abteilungsleiterin Heike Kogler vom DEC Inzell. Das gelte aber allgemein für die deutschen Sportler. „Auch Leia Marie Behlau hat da sicherlich Chancen.“

„Der Trainingsprozess läuft noch“

Grundsätzlich sei zu beachten: „Der Trainingsprozess läuft noch.“ Das heißt, es gibt noch keine konkrete Wettkampfvorbereitung, diese erfolgt aber noch rechtzeitig vor dem Deutschland-Cup, sodass Verbesserungen auch beim gesamten Team zu erhoffen sind. Das gilt auch für das deutsche Duo Lea Sophie Scholz (2:02,99) und Michelle Uhrig (beide Berlin/ 2:03,87), das über 1500 Meter einen Doppelsieg einfuhr. Uhrig gewann zudem noch den Massenstart.

Erfreulich präsentierte sich abermals Gabriel Groß vom DEC als Neunter (6:52,82) über 5000 Meter – Achter wurde hier Lennart Jasch (6:46,15). Gut präsentierte sich auch Leo Huber über 1500 Meter (2:00,63), wobei er sich gegenüber der Vorwoche um über 2,3 Sekunden verbesserte.

Die Norweger beherrschten das Geschehen

Allgemein beherrschten diesmal die Norweger das Geschehen, denn sie waren mit ihrem kompletten Nationalteam vertreten. Bei den Damen holten Ragne Wiklund (1000 m/1:18,01) und Aurora Grinden Lövas (3000 m/4:19,24) Siege für Norwegen. Bei den Herren gingen beide 500-Meter-Sprints an Pal Myhren Kristensen (36,05 und 36,07), über 1000 Meter lag Havard Holmefjord Lorentzen (1:10,73) vorn, über 1500 Meter Peder Kongshaug (1:48,30).

Auch auf der 3000-Meter-Distanz (Kasper Tveter/3:52,83) und 5000 Meter (Sigurd Henriksen/6:27,01) siegten die Norweger. Wobei Henriksen nach 4600 Metern noch hinter Sverre Lunde Pedersen lag, der letztlich in 6:27,57 Minuten Zweiter wurde. Nur im Massenstart gab’s keinen norwegischen Erfolg: Hier setzte sich der Franzose Mathieu Belloir durch, Gabriel Groß wurde Fünfter vor Felix Motschmann und Richard Herrmann (alle DEC).

Ab Freitag geht es weiter

Am Wochenende geht’s mit dem nächsten internationalen Rennen in Inzell weiter. Am Freitag (ab 18 Uhr) stehen bei Damen und Herren jeweils die 500 und die 1000 Meter auf dem Programm. Am Samstag folgen ab 13 Uhr jeweils die zweiten Läufe über 500 Meter sowie die Rennen über 3000 Meter, bei den Herren kommen noch die 5000 Meter hinzu. Am Sonntag ist bereits ab 9.30 Uhr in der Max-Aicher-Arena Wettkampfbetrieb, hier werden die 1500-Meter-Läufe und die Massenstarts bei Damen und Herren ausgetragen. Es sind Aktive aus insgesamt 19 Nationen gemeldet. „Die Norweger sind zwar jetzt weg, dafür kommen die Italiener mit ihrer Nationalmannschaft. Vom deutschen Team sind diesmal auch alle Sprinter dabei“, freut sich Heike Kogler. who

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