World Team Challenge: Die „Feinabstimmung“ ist noch notwendig

„Heimvorteil“ bei der World-Team-Challenge in Ruhpolding hat auch die Schweizer Biathletin Lena Häcki.
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„Heimvorteil“ bei der World-Team-Challenge in Ruhpolding hat auch die Schweizer Biathletin Lena Häcki.

Ruhpolding – Das Feld ist komplett, doch es gibt noch viel zu tun für die World Team Challenge der Biathleten, die am 28. Dezember in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena stattfindet.

So ist etwa „die Feinabstimmung mit den Gewerken“ noch zu erstellen, erklärt WTC-Erfinder und Organisator Herbert Fritzenwenger.

Weltmeister-Duo und Lokalmatadore für Deutschland

Von den zehn Paaren, die um Siege und Platzierungen kämpfen, stand ja als erstes das Duo Denise Herrmann (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal/Stützpunkt Ruhpolding) und Benedikt Doll von der SZ Breitnau – beide schon mit WM-Titeln gekürt – fest. Inzwischen haben aus dem heimischen Stützpunkt auch Franziska Preuß vom SC Haag und Simon Schempp von der SZ Uhingen als zweites deutsches Paar zugesagt.

„Heimvorteil“ in der Arena hat aber sicherlich auch die Schweizerin Lena Häcki: Die Verlobte des Ruhpoldinger Biathleten Marco Groß geht mit ihrem Landsmann Sebastian Stalder ins Rennen. Für Belarus haben inzwischen zudem Dzinara Alimbekawa und Anton Smolski ihre Zusage gegeben.

Italiens Duo gewann bereits 2018

Zuvor hatten schon sechs internationale Paare festgestanden: Dazu gehört auch das Sieger-Duo von 2018, Dorothea Wierer und Lukas Hofer. Für Österreich gehen Lisa Theresa Hauser und Julian Eberhard ins Rennen. Das tschechische Duo bilden Marketa Davidova und Michal Krcmar, für Russland laufen Jewgenia Pawlowa und Matwej Elisejew und aus Schweden kommen Elisabeth Högberg und Torstein Stenersen. Die Ukraine wird durch Vita Semerenko und Dimitro Pidruschni vertreten.

Einmaliges Gastspiel

Wie bereits berichtet, kehrt die World-Team-Challenge nach 20 Jahren für ein einmaliges Gastspiel nach Ruhpolding zurück. Seit 2001 war der hochkarätige Wettbewerb stets in der Veltins-Arena auf Schalke ausgetragen worden, dies war wegen der Corona-Pandemie aber heuer nicht möglich. who

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