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EISHOCKEY-OBERLIGA

„Wollte eine neue Rolle“: Manuel Edfelder will bei den Starbulls eine Führungsposition übernehmen

Rückkehr zu den Starbulls ist perfekt: Manuel Edfelder kommt von den Tölzer Löwen.
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Rückkehr zu den Starbulls ist perfekt: Manuel Edfelder kommt von den Tölzer Löwen.

Nach vier Spielzeiten ist für Manuel Edfelder Schluss bei den Tölzer Löwen. Er kehrt zum Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim zurück. Schade für die Fans, die den „Edi“ ob seines unermüdlichen Einsatzes sehr schätzen.

Rosenheim/Bad Tölz – Im Interview mit der OVB Sportredaktion gibt Manuel Edfelder Einblick über seinen Verkehrsunfall, der ihn die Play-offs in die DEL2 kostete, sowie die Beweggründe für die Rückkehr nach Rosenheim.

Herr Edfelder, sind Sie wieder fit?

Manuel Edfelder: Ich bin noch nicht wieder bei 100 Prozent, aber es hätte schlimmer kommen können. Man muss so etwas immer positiv sehen.

Was genau passierte?

Edfelder:Auf der Autobahn wurde es in Höhe einer Einfahrt eng. Ich habe das kommen sehen und schon abgebremst, dennoch hat mich ein LKW von hinten angeschoben. Am Anfang bin ich unter Schock gestanden und hatte Kopfweh. Tags darauf war die Bewegung im Nackenbereich eingeschränkt.

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Viele Verletzte während dem Playoff-Viertelfinale

Dadurch verpassten Sie wesentliche Teile des Playoff-Viertelfinals...

Edfelder: Es ist brutal schade, dass uns in der entscheidenden Phase so viele Leute ausgefallen sind. So viele Verletzte haben wir das gesamte Spieljahr nicht gehabt. Für mich war es extrem bitter, der Mannschaft nicht helfen zu können. Zudem habe ich verletzungstechnisch zuvor immer viel Glück gehabt.

Lubor Dibelka meinte, dass sie mit weniger Verletzten gewönnen hätten. Stimmen Sie zu?

Edfelder:Es ist spekulativ, ob wir die Serie gewonnen hätten. Aber wir hätten uns mit Sicherheit einfacher getan und mehr Kraft gehabt. Wir hätten als Team viel erreichen können.

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„Ich wollte einfach etwas anderes machen“

Sie waren in Tölz „Mister Zuverlässig“ und als Allrounder allseits anerkannt. Warum der Wechsel nach Rosenheim?

Edfelder: Ich habe mich in Tölz sogar super wohlgefühlt und auch lange darüber nachgedacht. Ich wollte einfach etwas anderes machen, mich weiterentwickeln und eine andere Rolle übernehmen: Eine Führungsposition.

Die für Sie in Tölz außer Reichweite ist?

Edfelder: Ich sehe die Chance bei den Starbulls einfach höher, diesen Schritt machen zu können.

Der junge, aber erfahrene Allrounder hat bereits sieben Jahre in der DEL2 hinter sich.

Wir sprechen aber von Oberliga. Jener Liga, aus der man schlechtestenfalls nie wieder nach oben kommt...

Edfelder:Für mich ist das kein Rückschritt. Die Pläne vom Verein sind so ausgelegt, dass die zu verpflichtenden Spieler eben die Qualität mitbringen, um schnellstmöglich in die DEL2 zu kommen. Es ist mehr eine Herausforderung. Denn es wird von mir die Mithilfe erwartet, damit es in die DEL2 rauf geht. Nach sieben Jahren in der DEL2 habe ich viel gesehen und die dementsprechende Erfahrung. Früher wurde ich von älteren Spielern an die Hand genommen. Gleiches wird jetzt von mir erwartet.

„Momentan glaube ich, dass Rosenheim die richtige Richtung ist“

Vor ihrem Wechsel nach Tölz waren Sie auf dem Sprung in die DEL. War das auch eine Option anstatt dem Wechsel nach Rosenheim?

Edfelder: Wenn jetzt ein Klub gekommen wäre, hätte er mich altersbedingt spielen lassen müssen. Also keine Förderlizenz, oder auf der Bank sitzen. Es gab aber auch kein Angebot. Und ob das nochmal ein Thema wird, ist schwer zu sagen. Da muss man erst sehen, wie sich das in Rosenheim entwickelt. Momentan glaube ich da an die richtige Richtung.

Was bleibt aus der Zeit in Tölz hängen?

Edfelder: Wir hatten viele Höhen und Tiefen, die mich als Persönlichkeit sehr geprägt haben, Das sind Erfahrungen, die mir für die Zukunft weiterhelfen. Es war eine tolle Zeit.

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