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Die Woche der Wahrheit

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Stürmer Thomas Masberg hatte zuletzt bereits einen Kurzeinsatz.

Rosenheim - Der Freie TuS Regensburg lebt noch. Das war die Botschaft für die Fußball-Bayernliga und damit auch für den TSV 1860 Rosenheim. Der scheinbar abgeschlagene Tabellenletzte hat drei Punkte vom SV Schalding-Heining mitgenommen.

So verkürzte er den Abstand auf den Relegationsplatz auf neun Zähler - und das bei drei Spielen weniger als Schalding. "Wir sind in der Woche der Wahrheit", sagt Trainer Werner Ederer vor dem Nachholspiel am heutigen Mittwoch um 17.30 Uhr gegen den TSV 1860 Rosenheim, den man auch noch tiefer in den Abstiegsstrudel reißen kann.

Wer nun glaubt, den Sechzigern wäre dieses Aufbäumen der Regensburger ungelegen gekommen, der irrt. "Jetzt weiß unsere Mannschaft, dass dieser Gegner bestimmt kein Kanonenfutter sein wird", freut sich Matthias Pongratz. Außerdem setzt der Rosenheimer Trainer darauf, dass der Freie TuS nun noch einmal alles versucht, offensiv zu agieren und sich bestimmt nicht hinten reinstellen wird. "Sie werden kommen und wir wollen die Räume, die sich dann bieten, nutzen."

Pongratz weiß, dass ein Sieg in Regensburg eigentlich Pflicht ist, will man die prekäre Lage nicht weiter zuspitzen. Verschärft hat sie sich durch das 0:1 in Hof, auch einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Nun ist alles eng zusammengerückt am Tabellenende, nur ein Punkt trennt das Kathrein-Team von einem direkten Abstiegsplatz. In der Rückrunden-Tabelle ist 1860 mit drei Zählern aus sechs Spielen gemeinsam mit Regensburg Vorletzter, schlechter ist nur noch der TSV Großbardorf, der am Samstag nach Rosenheim kommt.

"Unbedingter Wille" ist gefordert

Also auch für Pongratz eine Woche der Wahrheit. Mit zwei Siegen könnte man sich etwas Luft verschaffen, geht man leer aus, wird die Lage äußerst angespannt. "Wir müssen wieder eine Siegermentalität entwickeln", fordert Co-Trainer Michael Ostermaier, "den unbedingten Willen, ein Tor zu machen." Daran habe es in Hof vor allem gehapert, "recht viel mehr haben wir dort nicht verkehrt gemacht", beteuert er.

Für den Angriff bieten sich wieder mehr Alternativen, Thomas Masberg hat seinen ersten Kurzeinsatz hinter sich, auch Martin Huber ist auf dem aufsteigenden Ast. Insgesamt wird der Kader etwas besser besetzt sein als zuletzt. Markus Ostarek wird dazustoßen zu der Besetzung, die in Hof dabei war, vielleicht auch Eugen Martin, der zuletzt ausfiel. Benjamin Birner hat sich im Spiel der U23 verletzt, Kapitän Michael Kokocinski ist noch gesperrt. 17 Mann werden die Reise nach Regensburg antreten und versuchen, wieder etwas Luft nach unten zu schaffen. Bei einer Niederlage aber könnte man zurückfallen, auf den drittletzten Platz, einen direkten Abstiegsplatz.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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