WILDWASSERSPORT

WM-Gold für Nico Paufler

Kämpften verbissen und erfolgreich um Bronze:Maria Weber, Verena Sülzer und Lisa Köstle (von links).
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Kämpften verbissen und erfolgreich um Bronze:Maria Weber, Verena Sülzer und Lisa Köstle (von links).

Großer Erfolg für die Kanuten vom Kajak-Klub Rosenheim. Bei den Wildwasser-Weltmeisterschaften der Junioren und U23 auf der Mur in der Steiermark holte Nico Paufler zweimal Gold.

Murau –Die 18 Minuten lange Klassik-Strecke forderte von den Kanuten absolutes Können und ein hohes Maß an Kondition und Kraft. Denn die Mur führte nach den starken Regenfällen sehr viel Wasser. Nico Paufler, der Rosenheimer Kunststoffstudent, bewies einmal mehr, durch seinen Trainingsfleiß die Konkurrenz aus 19 Nationen zu beherrschen. Er wurde souverän vor zwei seiner Teamkollegen U23-Weltmeister.

Durch die sensationelle Leistung des deutschen Teams mit den Plätzen eins bis drei war die Hoffnung auf den zweiten Titel im Teamrennen natürlich riesig. Die Nerven der drei Deutschen hielten stand und sie holten vor den Mannschaften aus Italien und Slowenien die zweite Goldmedaille.

Im Sprintrennen schaffte Paufler dann den Sprung unter die besten 15 Fahrer nicht, konnte sich aber für die Mannschaft qualifizieren. Die Strecke verlief durch die malerische Altstadt von Murau und war von hohen Wellen gekennzeichnet. Im Teamrennen steigerte sich Paufler enorm, wurde mit der deutschen Mannschaft Dritter und sicherte sich eine weitere Medaille.

Die zweite Teilnehmerin vom KKR, Maria Weber, fuhr auf der Klassik-Distanz in ihrem ersten Jahr bei den Juniorinnen auf dem schwierigen und harten Kurs ein beherztes Rennen und erkämpfte sich den 14. Platz. Allerdings ist auch bei den Mädchen die Leistungsdichte in Deutschland sehr hoch und sie verpasste den Sprung ins Team. Deshalb wollte Weber, die gerade eine Lehre zur Raumausstatterin absolviert, im Sprint unbedingt ins Finale der besten zwölf. Sie kämpfte beherzt um jeden Zentimeter und erreichte in den Vorläufen den elften Platz. Das bedeutete die Finalqualifikation und sie war Teil des deutschen Sprintteams rund um Verena Sülzer und Lisa Köstle aus Inzell, die auf den fünften Rang kam und nur um drei Zehntelsekunden die Bronzemedaille verfehlte. Am Tag darauf konnten sich die drei Mädchen ihren großen Traum der WM-Medaille aber erfüllen: Weber, Köste und Sülzer erreichten im umkämpften Feld den dritten Platz und damit Bronze. re

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