„Das wird ein enges Spiel“

Nach Siegen wird bei Kobermoors Damen mit der der La-Ola-Welle gefeiert. Das soll auch nach dem Heimspiel am Sonntag wieder so sein. Erlich

Kolbermoor – Etwa sieben Wochen mussten die Kolbermoorer Zuschauer auf die Künste ihrer Erstliga-Tischtennisdamen verzichten.

Nun sollen sie am Sonntag ab 14 Uhr mit dem Heimspiel gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim wieder verwöhnt werden.

Was das heimische Quartett zuletzt auswärts mit der 2:6-Auswärtsniederlage beim TuS Bad Driburg abgeliefert hat, war ein gewaltiger Dämpfer in Sachen Meisterschaft. Die zwei Minuspunkte taten ziemlich weh, zumal man nun neben dem Klassenprimus Berlin, der einmal mehr die Tabelle verlustpunktfrei anführt, auch das Quartett aus Nordrhein-Westfalen, das ebenfalls noch mit einer weißen Weste da steht, vor sich hat. Einige würden sich wünschen, dass es auch heuer die Play-off-Runde gibt, um noch eine bessere Chance im Meisterschaftsrennen zu haben.

Die Titelchancen sind durchaus noch vorhanden, aber man muss jetzt kämpfen und hoffen, dass vielleicht Bad Driburgs Damen, die derzeit die Mannschaft der Stunde sind, den Berlinerinnen in irgendeiner Weise noch gefährlich werden können. Trotzdem muss man jetzt seine Hausaufgaben machen und die erste heißt gegen die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim zwei Zähler einsacken. Das rheinland-pfälzische Team hat aber heuer auch schon überrascht – allerdings eher negativ. Bislang hält man erst bei zwei Punkten und steht an sechster Stelle. Da der Tabellenletzte TTK Anröchte ebenfalls zwei Zähler auf seinem Punktekonto hat, wird Kolbermoors Sonntagsgegner versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. Dazu zählt in erster Linie, dass wohl Bingens Spitzenspielerin Amy Wang zum Einsatz kommen dürfte. Die Amerikanerin steht in der Weltrangliste der Erwachsenen auf Platz 168 und ist in der Altersklasse U 21 derzeit auf Position eins zu finden.

Dass Bingens Damen keine Laufkundschaft ist, haben man in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen und auch Kolbermoors Damen können ein Lied davon singen. „Ich erwarte ein enges Spiel und ich hoffe, dass meine Damen diesmal wieder besser spielen“, so Trainer und Abteilungsleiter Michael Fuchs, dem der letzte Auftritt in Bad Driburg nicht unbedingt gefallen hat.

Zum Trainieren hatten die Kolbermoorer Damen in den vergangenen Wochen reichlich Zeit und haben diese – sofern sie turniermäßig nicht unterwegs waren – auch kräftig genutzt. Das hat bei Fuchs auch die Zuversicht gesteigert, dass die Punkte in Kolbermoor bleiben könnten. eg

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