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Sechs Athleten aus dem Stützpunkt dabei

„Wir sind gut aufgestellt“: Das ist das deutsche Aufgebot für die Biathlon-EM in Lenzerheide

Auch Johannes Donhauser vom SC Ruhpolding wurde für die EM nominiert.
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Auch Johannes Donhauser vom SC Ruhpolding wurde für die EM nominiert.

Insgesamt zwölf Athleten sind im deutschen Aufgebot für die Biathlon-EM in Lenzerheide. Darunter sind auch sechs Läufer und Läuferinnen vom Stützpunkt Ruhpolding. Trainer Tobias Reiter hofft auf Medaillen.

Ruhpolding – Mit einem starken Aufgebot geht der Deutsche Skiverband in die Biathlon-Europameisterschaft, die am Mittwoch, 25. Januar, in Lenzerheide (Schweiz) beginnt. Und dabei ist der Stützpunkt Ruhpolding stark vertreten: Vier Herren und zwei Damen des Stützpunkts sind für die kontinentalen Titelkämpfe vorgesehen.

Bei den Männern wurden Lucas Fratzscher (WSV Oberhof), Philipp Horn (SVE Frankenhain) und die vier Stützpunkt-Sportler Philipp Nawrath (SK Nesselwang), Dominic Schmuck (SC Schleching), Johannes Donhauser und Marco Groß (beide SC Ruhpolding) nominiert. Bei den Frauen fahren Hanna Kebinger (SC Partenkirchen), Janina Hettich-Walz (SC Schönwald). Juliane Frühwirt (SVM Tambach-Dietharz), Selina Grotian (SC Mittenwald) sowie aus dem Stützpunkt Vanessa Hinz (SC Schliersee) und Marion Wiesensarter (SV Oberteisendorf) mit.

Vorausgesetzt, es ändert sich nicht noch etwas an der Aufstellung: Sollte sich nämlich bei den Männern Philipp Nawrath – der für den leicht angeschlagenen Fratzscher nachrückt – beim Weltcup in Antholz die WM-Qualifikation holen, würde er nicht mehr bei der EM in Lenzerheide antreten. Ähnliches gilt bei den Damen für Kebinger und Hettich-Walz.

„Wir sind gut aufgestellt“

So oder so: „Wir sind gut aufgestellt“, freut sich Trainer Tobias Reiter, der für den deutschen B-Kader der Männer zuständig ist. Denn „Lucas Fratzscher, Philipp Horn und Philipp Nawrath haben alle auch schon im Weltcup nachgewiesen, was sie können“, freut sich der Oberwössner. Dominic Schmuck habe sich in dieser Saison im IBU-Cup immer besser auf den vorderen Plätzen etabliert, „und Johannes Donhauser ist nach seiner Gehirnerschütterung auch immer besser in Form gekommen.“ Bei Marco Groß „ist vor allem das Schießen seine große Stärke – daher ist er vor allem im Einzellauf ein Kandidat für die vorderen Plätze.“

Deshalb sei ganz klar: „Wir erhoffen uns natürlich schon die ein oder andere Medaille.“ Zumal bei den Herren das Trio Fratzscher, Nawrath und Horn um das letzte verbleibende WM-Ticket kämpft. Schließlich kommt es bei der EM zu einem direkten Vergleich dieses Trios.

Auch die Damen stellen ein starkes Team. Schließlich haben bis auf Selina Grotian vom SC Mittenwald schon alle Sportlerinnen wichtige Erfahrungen im Weltcup gesammelt.

Auch in organisatorischer Hinsicht gut gerüstet

Tobias Reiter sieht das Team auch in organisatorischer Hinsicht gut für die EM gerüstet: Er selbst fährt als Betreuer der deutschen Herren mit, bei den Damen ist nun Peter Sendel als verantwortlicher Trainer für den B-Kader zuständig. Er war im vorherigen Winter bereits bei den Damen als Reiters Co-Trainer tätig. Der ehemalige Skilangläufer Jens Filbrich ist für das Lauftechnik-Training zuständig, Jürgen Biermaier aus Siegsdorf (Physiotherapeut) und Ex-Biathlet Christoph Knie vom Klinikum Traunstein (Arzt) sind ebenfalls dabei. Chef des Technikerteams ist René Altenburger-Koch. Mit ihm arbeiten Klaus Kellermeier und Nik Kellerer (Stützpunkt) an der Präparierung der Ski. „Auch so gesehen sind wir gut aufgestellt, die EM ist ja auch unser Saisonhöhepunkt“, betont Reiter. Am Sonntag, 22. Januar, folgte die Abfahrt nach Lenzerheide, „dann haben wir noch zwei Trainingstage, bevor die ersten Wettkämpfe beginnen. Das passt alles sehr gut“, freut sich Reiter.

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