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EISHOCKEY-OBERLIGA SÜD

„Wir rücken zusammen“

Stehen sich heute wieder gegenüber:Rosenheims Yannick Wenzel (links) und der ehemalige Rosenheimer Leopold Tausch, der seit dieser Saison für Regensburg spielt. Ruprecht
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Stehen sich heute wieder gegenüber:Rosenheims Yannick Wenzel (links) und der ehemalige Rosenheimer Leopold Tausch, der seit dieser Saison für Regensburg spielt. Ruprecht

Rosenheim –Es geht Schlag auf Schlag: In acht Tagen vom zweiten Weihnachtsfeiertag bis zum 2. Januar stehen in der Eishockey-Oberliga Süd vier Spieltage auf dem Plan.

Jeden zweiten Tag geht es also um Punkte und die Starbulls Rosenheim müssen an diesen vier Spieltagen auch dreimal auswärts ran. Am heutigen Samstag sind die Rosenheimer bei den Eisbären in Regensburg zu Gast.

Was tut man in dieser anstrengenden Zeit? Zunächst einmal steht dosiertes Training auf dem Programm. Bei den Starbulls erst recht, weil man immer wieder krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen hat. „Es kränkeln derzeit viele bei uns, das ist nicht einfach“, sagt Stürmer Dominik Daxlberger, der die Rosenheimer am Donnerstag im Heimspiel gegen Waldkraiburg mit 2:1 in Führung geschossen hatte. „Viel essen, trinken, schlafen und massieren – einfach ausruhen und wieder neu vorbereiten“, gibt Daxlberger den Rhythmus vor. Heute in Regensburg, am 2. Januar in Memmingen – dann geht es wieder im normalen Wochen end-Rhythmus weiter.

Der Coach ist hingegen nicht nur mit der speziellen Trainingssteuerung und dem Studieren von Gegner-DVDs beschäftigt. Nein, Manuel Kofler macht derzeit so etwas wie ein ärztliches Theoriesemester mit. Immer wieder bekommt er neue Hiobsbotschaften von seinen Spielern und lernt dabei auch so ganz nebenbei die Kunst der Improvisation. Gerade war Lukas Steinhauer wieder dabei, ist der Einsatz des Goalies wegen einer Bronchitis gefährdet. Ansonsten wird Luca Endres zwischen den Pfosten stehen. Jussi Nättinen (nimmt Antibiotika) und Petri Lammassaari (Virusinfektion) fallen ebenso wie Michael Fröhlich (Nebenhöhlenentzündung) aus. Und hinter dem Einsatz des angeschlagenen Topscorers Michael Baindl, der zuletzt gegen Waldkraiburg zwei Tore und eine Vorlage beisteuerte, steht noch ein Fragezeichen. Zu allem Überfluss fehlt auch noch Kapitän Tobias Draxinger nach seiner Spieldauerstrafe vom Donnerstag.

Kofler ist aber ein Kämpfer: „Wir bringen drei Reihen aufs Eis und haben in jedem Spiel die Chance, Punkte zu holen – egal, wie.“ Maxi Vollmayer wird wohl wieder in die Verteidigung rücken. Koflers Ziel ist es, in dieser schwierigen Phase so viele Zähler wie möglich einzusacken. „Wir rücken zusammen“, beschreibt er das Klima in der Starbulls-Kabine. Zusammenrücken werden heute auch Mannschaft und Fans: „Das Gute ist der Sonderzug. Ich freue mich auf die gewaltige Unterstützung unserer Fans. Das kann der Mannschaft einen wichtigen Schub geben“, sagt Kofler. tn

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