„Wir müssen nach unten schauen“: Töging verliert 2:4 gegen Freising

Der FC Töging, hier mit Birol Karatepe (rechts), hatte gegen Freising vor eigenem Publikum das Nachsehen.
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Der FC Töging, hier mit Birol Karatepe (rechts), hatte gegen Freising vor eigenem Publikum das Nachsehen.

„Mit dem heutigen Spiel ist klar: Wir müssen nach unten schauen.“ Das war das Fazit von Mario Reichenberger, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, nach der 2:4 (1:2)-Heimnniederlage gegen den SE Freising.

Töging– „Mit dem heutigen Spiel ist klar: Wir müssen nach unten schauen.“ Das war das Fazit von Mario Reichenberger, Trainer des Fußball-Landesligisten FC Töging, nach der 2:4 (1:2)-Heimnniederlage gegen den SE Freising. Bei tristem Herbstwetter enttäuschte die Reichenberger-Elf, die auswärts Siege einfährt, erneut – und der Trainer war nach dem Spiel etwas ratlos: „Wir verteidigen daheim zu schlecht. Das ist eine Kopfsache. Das müssen wir lösen, denn so geht das auf Dauer nicht.“

Töging von Beginn an zu passiv

Schlecht verteidigt und in der ersten Hälfte zu leidenschaftslos, so lässt sich das Spiel zusammenfassen. Und dazu ein Gegner, der die spielerischen Mittel und den Willen besaß, dies auszunutzen. Die Hausherren zeigten sich zu Beginn unerwartet passiv und wurden dafür bestraft. Andi Manhart schloss den ersten Freisinger Angriff nach einer weiten Flanke auf den zweiten Pfosten mit einem Schuss ins lange Eck zum 0:1 ab (16.). Kurz danach erhöhten die Gäste nach dem gleichen Muster: Andreas Schredl durfte unbedrängt flanken, den Kopfball von Florian Schmuckermeier konnte FC-Keeper Ivan Zivkovic noch stark parieren, aber Domagoj Tiric stand goldrichtig: 0:2 (20.).

Elfmeter im Nachschuss verwandelt

Der Anschlusstreffer war symptomatisch für die Töginger Torgefahr: Manuel Olzok wurde im Strafraum von Schredl zu Fall gebracht und Schiedsrichter Kreye entschied auf Elfmeter. Thomas Breu trat an, brauchte aber einen Nachschuss, um den Ball im Netz zu versenken: 1:2 (30.).

Die Gäste erhöhten nach der Pause

Die zweite Halbzeit hätte fast mit einem weiteren Freisinger Treffer begonnen, aber Zivkovic parierte bärenstark (51.). Nach einem Konter erhöhte der Gast auf 1:3 (71.). Der eingewechselte Daniel Gaedke ließ zwei Verteidiger stehen und schob überlegt ein. Kurz darauf stellte Freising gar auf 1:4: Gaedke legte quer auf Manhart, der zum zweiten Mal traf (80.). Die Hausherren bäumten sich noch einmal auf und Torjäger Breu schob nach einem klasse Zuspiel des eingewechselten Armin Mesic zum 2:4 ein (82.). Töging warf alles nach vorne und hatte noch einen Pfostentreffer von Breu. Am Ende reichte es aber nicht mehr, das Spiel zu drehen.

„Es gibt keine Ausreden“

Töging versäumte es, wichtige Punkte für den vorzeitigen Klassenerhalt einzufahren und muss jetzt nach 25 Spielen mit 39 Punkte auf dem Konto nach unten blicken, da die Abstiegsrelegation nur sieben Punkte entfernt ist. FC-Trainer Reichenberger wollte weder die Platzverhältnisse noch die Personalsituation anführen: „Es gibt keine Ausreden.“ Es müsse einfach mit den Bedingungen gearbeitet werden: „Mit Jammern kommen wir auch nicht weiter.“

FC Töging:Zivkovic, Ziegler, Karatepe, Buchner, Bobenstetter, Daub (ab 68. Mesic), Scott, Olzok (ab 56. Hefter), Denk, Rivis (ab 56. Wallisch), Breu.

Schiedsrichter:Kreye (SpVgg Unterhaching).

Zuschauer:120.

Tore:0:1 Manhart (16.), 0:2 Tiric (21.), 1:2 Breu (30.), 1:3 Gaedke (71.), 1:4 Manhart (80.), 2:4 Breu (82.).

Besonderheit:Gelb-Rote Karte für Freisings Bittner (90.). esc

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