Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


"Wir können diese Saison auch Meister werden"

Der Rosenheimer Kapitän Stephan Gottwald: "Bietigheim weiß nicht zu was wir fähig sind".  Fotos Ziegler
+
Der Rosenheimer Kapitän Stephan Gottwald: "Bietigheim weiß nicht zu was wir fähig sind". Fotos Ziegler

Seit drei Jahren ist der gebürtige Rosenheimer Stephan Gottwald Kapitän der Starbulls Rosenheim und dreimal führte er sein Team ins Halbfinale der 2. Eishockey-Bundesliga. Der 29-jährige Stürmer sprach mit der OVB-Sportredaktion über das Team, die Play-off-Serie gegen Landshut und die kommende Aufgabe gegen Bietigheim.

∗ Nennen Sie uns die drei Hauptgründe, warum Rosenheim den Vorjahresmeister Landshut ausgeschaltet hat.

Erstens hatten wir nach der Vorjahresniederlage etwas gutzumachen, zweitens weil wir den Sieg einfach mehr wollten, als die Landshuter, die vielleicht etwas satt gewirkt haben und drittens, weil wir nie unser Ziel aus den Augen verloren haben, egal wie die Spiele ausgingen.

∗ Warum hat Rosenheim gute Chancen gegen den Vorrundenersten Bietigheim?

Wir haben durch den Erfolg über Landshut einen Schub bekommen, außerdem wissen wir vom letzten Jahr wie man im Play-off-Halbfinale spielen muss und wie man sich im Verlauf der Play-offs entwickeln kann. Außerdem haben wir gegen Bietigheim in dieser Saison noch nicht gewonnen und das wollen wir natürlich ändern.

∗ Was waren die Highlights in der Serie gegen Landshut?

Absolutes Highlight war natürlich wie wir nach der 1:11-Niederlage zurückgekommen sind. In den Spielen gegen Landshut waren natürlich auch Tore dabei die zirkusreif waren. So wie das 1:0 von Greg Squires im letzten Spiel oder das Empty-net-Goal von Beppo Frank, der im Fallen einen Landshuter Spieler überlupfte. So ein Tor wird es wahrscheinlich nie mehr geben.

∗ Was zeichnet das Team in dieser Saison besonders aus?

Wir haben vom Charakter eine Truppe, die sich immer gegenseitig hilft. Das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserer Mannschaft ist einmalig.

∗ Kann Rosenheim in dieser Saison auch Meister werden?

Auf alle Fälle und ich habe ein gutes Gefühl gegen Bietigheim. Wir wissen wie sie spielen, aber sie wissen nicht wie unser bestes Eishockey ausschaut und zu was wir fähig sind.

∗ Die Eishockeyspieler schwärmen immer von der Play-off-Zeit. Wie muss man sich als Normalbürger diese Zeit vorstellen?

Es ist unheimlich anstrengend und unheimlich schön. Es gibt nichts anderes mehr als Eishockeyspielen. Es gibt eigentlich nur Schlafen, Essen und Eishockeyspielen. Da interessiert sonst auch nichts anderes.

∗ Sie selbst sind nach ihrer Schulter-OP nur schleppend in die Saison gestartet. Jetzt sind sie wieder im Kommen. Ist die Play-off-Zeit, wie in den letzten Jahren, auch ihre Zeit?

Ich hoffe. Beim Eishockey holt man sich im Sommer die Grundlage für das ganze Jahr und ich habe aufgrund von meiner Verletzung fast die gesamte Sommervorbereitung verpasst. Dann spiele ich immer noch mit Schmerzen, aber daran hab ich mich fast schon gewöhnt. Jetzt ist Play-off-Zeit und da wird so etwas ausgeblendet.

∗ Die Mannschaft hat den 3:2-Sieg gegen Landshut Robert Schopf gewidmet. Warum?

Letzte Woche ist Roberts Vater gestorben und den haben die meisten Spieler gut gekannt. Das ist jetzt eine schwierige Zeit für Robert und seine Familie und die Zeit mit uns hilft ihm, sich etwas abzulenken. Auch das zeigt wieder einmal wie eng wir als Mannschaft zusammenstehen. Interview: Hans-Jürgen Ziegler

Kommentare