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1:0-Heimsieg für TSV 1860

Wieder 1:0! Wieder Majanovic! 1860 Rosenheim hofft

Armin Majanovic (3. von links, leicht verdeckt) erzielt hier den goldenen Treffer für 1860 Rosenheim.
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Armin Majanovic (3. von links, leicht verdeckt) erzielt hier den goldenen Treffer für 1860 Rosenheim.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Der TSV 1860 Rosenheim gewann mit dem 1:0-Heimsieg gegen die Reserve der SpVgg Greuther Fürth den zweiten Sieg in Folge und darf damit weiterhin hoffen.

Rosenheim – Trainer Florian Heller hatte im Vorfeld der so wichtigen Partie seines TSV 1860 Rosenheim zum Rückrundenstart der Fußball-Regionalliga Bayern gegen die SpVgg Greuther Fürth II bereits erwähnt, dass seine Mannen geduldig agieren müssten. Heller selbst blieb ebenfalls geduldig, auch als Mitte der zweiten Hälfte seine Coaching-Zone kurz nach hinten verlassen hatte, um einen Schluck aus der Wasserflasche zu nehmen.

Da ereilte ihn der Ruf aus den spärlich besetzten Rängen, jetzt doch mal einen Stürmer zu bringen. Hellers Antwort, bevor er sich wieder an den Spielfeldrand begab: „Ich werds mir überlegen.“ In der Schlussphase zog der 1860-Trainer dann seinen Joker: Armin Majanovic war drei Minuten im Spiel und erzielte dann den 1:0-Siegtreffer der Rosenheimer. Die sind zwar immer noch am Tabellenende angesiedelt, haben aber nach dem zweiten 1:0-Erfolg in Serie – schon vergangene Woche gegen Rain hatte Majanovic getroffen – den Rückstand auf die Relegationsränge etwas verkürzt.

Laurin Demolli, hier von zwei Fürthern attackiert, lieferte die starke Vorarbeit zum Siegtreffer.

Verdienter Sieg für Rosenheim

Vor allem hat man aber endlich die Tristesse aus den Dressen geschüttelt. War der Sieg über Rain/Lech noch stark auf der Kippe, so hatten sich die Sechziger den Erfolg über Fürth II mehr als verdient. „Das 0:0 zur Pause war in Ordnung, dann ist schon die bessere Mannschaft in Führung gegangen“, sagt Heller und verweist auf die beiden Großchancen, die seine Truppe vor dem Führungstreffer bereits hatte.

Einmal lag die Kugel da bereits im Fürther Kasten, allerdings stand Christoph Fenninger bei seinem Abschluss im Abseits; zuvor hatte Nico Schiedermeier nach herrlicher Vorarbeit von Laurin Demolli die perfekte Gelegenheit, aber der fast schon ausgespielte Gäste-Tormann Max Böhnke parierte stark. Böhnke stand auch einem Torerfolg im Weg, als Fenninger völlig frei auf ihn zumarschierte. Der Keeper machte sich breit und Rosenheims Stürmer schoss ihn auch an.

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Es brauchte schon Wechselspieler Majanovic, um die Kiste zu machen. Der war drei Minuten im Spiel, als er von Demolli stark bedient wurde und direkt per Seitdrehschuss abschloss – der Ball lag im Netz und die Sechziger sich in den Armen!

1860-Junior Malik Salkic hatte den bundesliga-erfahrenen Emil Berggreen gut im Griff.

„Sind mittlerweile in der Lage“

„Wir sind mittlerweile in der Lage, auch kurz vor Schluss eine entscheidende Situation starten zu können“, erklärte Heller. Das ist auch ein Grund, warum er seine Mannen zu einer geduldigen Spielweise zwang. „Wir wollten Fürth in ihrer Hälfte kombinieren lassen. Wichtig war, dass wir uns nicht rauslocken haben lassen und in unserer Ordnung mit geringen Abständen geblieben sind“, resümierte Heller.

Diese Spielweise ging auch auf, weil seine Defensive mittlerweile deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Rückkehr von Kapitän Christoph Wallner machte sich bezahlt, das Comeback von Tormann Alin Goia ebenfalls. Und Youngster Malik Salkic hielt den bundesliga-erfahrenen Angreifer Emil Berggreen bestens in Schach – einer von mehreren Mosaiksteinen zur neu entfachten Hoffnung.

TSV 1860 Rosenheim: Goia – Benz (ab 81. Kuchler), Wallner, Salkic, Stegemann (ab 90. + 4 Jesse) – Demolli, Marinkovic, Kießling, Steinherr (ab 90. + 1 Kamuf) – Schiedermeier – Fenninger (ab 79. Majanovic).

Schiedsrichter: Tiedeken (TSV Neusäß).

Zuschauer: 181.

Tor: 1:0 Majanovic (82.).

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für den Fürther Beckenbauer (71.).

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