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In der Fußball-Regionalliga Bayern

Wieder mal ein 1:0 oder 1:1 – So will Buchbach in Nürnberg einen wertvollen Punkt mitnehmen

Andreas Steer muss rund sechs Wochen pausieren.
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Andreas Steer muss rund sechs Wochen pausieren.
  • VonMichael Buchholz
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26 Gegentor in 12 Spieloen sind einfach zuviel. Deshalb wollen Buchbachs Trainer Andreas Bichlmaier und Marcel Thallinger bereits in Nürnberg auf alte Tugenden zurückgreifen.

Buchbach – Vor einer sehr kniffligen Auswärtssaufgabe steht der TSV Buchbach am 13. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Mannschaft von Andreas Bichlmaier und Marcel Thallinger gastiert am Samstag, 23. September um 14 Uhr beim Tabellenfünften 1. FC Nürnberg II und will aus dem Frankenland möglichst einen Punkt entführen.

Fokus auf die Defensivarbeit

„Wir müssen schauen, dass wir unsere Abwehr wieder so hinbekommen, wie in der Vorrunde der letzten Saison. Das hat uns ja damals ausgezeichnet und stark gemacht“, will Bichlmaier den Fokus verstärkt auf die Defensivarbeit legen. 26 Gegentreffer in zwölf Spielen mussten die Rot-Weißen bislang schlucken – zu viele aus Sicht von Bichlmaier: „Wir brauchen auch mal wieder einen 1:0-Sieg oder ein 0:0. Das müssen wir in den Mittelpunkt setzen. Ein 0:0 oder ein 1:1 sind in der Regionalliga auswärts überragend.“

Mit Philipp Walther, der ja beim 3:2 gegen Hankofen-Hailing sein Debüt gegeben hat, haben die Buchbacher Trainer jetzt einen erfahrenen Abwehrspezialisten in ihren Reihen, der mit dem wieder genesenen Marcel Spitzer eine sattelfeste Innenverteidigung bilden könnte. Alex Spitzer könnte so wieder ins Mittelfeld vorrücken und vor der Abwehr abräumen.

Feuertaufe gegen Hankofen

Nach seiner Feuertaufe gegen Hankofen wird André Esch auch die nächsten Wochen im Kasten der Buchbacher stehen, nachdem Andreas Steer wegen seines Kahnbeinbruchs pausieren muss. „Wir rechnen damit, dass Anderl etwas sechs Wochen ausfällt“, so Bichlmaier. Nicht mehr so lange dauert es bis zur Rückkehr von Linksverteidiger Benedikt Orth, der in dieser Woche wieder dosiert ins Training eingestiegen ist und nach seinem Muskelfaserriss in 14 Tagen wieder spielfähig sein müsste.

Neu auf der Verletztenliste ist Christoph Steinleitner, der sich letzte Woche beim Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Niederbayern bei einem Sturz eine Schulterverletzung zugezogen hat. Auf der anderen Seite kehrt Tobias Steer nach seiner Gelb-Sperre in den Kader zurück, so dass die Trainer durchaus einige Alternativen haben, auch wenn noch einige Spieler am Anfang der Woche noch etwas Probleme mit dem Magen-Darm-Virus hatten.

Körperbetont und trotzdem technisch sehr stark

„Nürnberg II ist für mich die Herren-Mannschaft unter den Profi-Reserven. Die Nürnberger spielen körperbetont und trotzdem technisch sehr stark. Das sind alle super ausgebildete Kicker. Das gehört zum Besten, was die Regionalliga zu bieten hat“, sagt Bichlmaier, der natürlich auf einen Punktgewinn hofft.

Hinsichtlich des Programms der nächsten Wochen ist der kleine Club die letzte der absoluten Top-Mannschaften. Bichlmaier: „An den Meisterschaftskandidaten haben wir uns ja schon abgearbeitet. Nach Nürnberg haben wir lauter Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe stehen sollten. Da heißt es für uns die Sinne zu schärfen und Punkte einzusammeln.“

Am Freitag Heimspiel gegen Pipinsried

Am kommenden Freitag erwartet der TSV Buchbach den FC Pipinsried, am Montag, 3. Oktober, geht es nach Eichstätt, die nächsten Gegner sind dann Ansbach, Türkgücü und Vilzing, ehe zum Vorrundenabschluss Ende Oktober die weite Reise nach Aschaffenburg auf dem Programm steht.

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