Eishockey-Vorbereitung

Wieder ein Heim-Derby, wieder ein 1:5 – Starbulls mit vielen Chancen gegen Landshut

Dominik Kolb zieht ab, aber der Puck verfehlt das Landshuter Tor knapp.
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Dominik Kolb zieht ab, aber der Puck verfehlt das Landshuter Tor knapp.

Auch das zweite Testspiel der Starbulls Rosenheim gegen einen Eishockey-Zweitligisten ging verloren und wieder stand es am Ende 1:5. Das war nicht die einzige Parallele zum Freitag-Spiel gegen Bad Tölz.

Rosenheim– Die Parallelen zum Eishockey-Testspiel der Starbulls Rosenheim am Freitag gegen Bad Tölz waren unverkennbar: Wieder hatte der Oberligist ein Derby im heimischen Stadion, erneut ging es gegen einen Club aus der DEL2 und am Ende hieß es wieder 1:5, wobei erneut ein aktueller Nationalspieler beim Gast eine Torvorlage beisteuerte. Und wieder konnten die Starbulls streckenweise mit dem höherklassigen Gegner – in diesem Fall der EV Landshut – mithalten. Nach dem ersten Drittel hieß es wie schon am Freitag 1:1.

Rosenheim hatte etliche gute Torchancen

Der große Unterschied zum Freitag: Gegen die Niederbayern hatten die Rosenheimer etliche gute Torchancen, die man so oft vielleicht nicht mal in der Oberliga bekommt. Gleich mehrmals tauchten sie im zweiten Drittel beispielsweise frei vor Landshuts Goalie Jaroslav Hübl auf, trafen allerdings nicht.

Chance für Landshut, aber Robin Palka scheitert in dieser Szene an Rosenheims Torwart Jonas Stettmer. Verteidiger Dominik Kolb kann nicht mehr eingreifen.

Im Gegensatz zum Freitag waren Verteidiger Benedikt Dietrich und Stürmer Florian Maierhofer nicht mit dabei, Simon Heidenreich rückte vom Angriff in die Defensive und im Tor stand Jonas Stettmer anstelle von Andreas Mechel. Trainer John Sicinski hatte drei Reihen zur Verfügung, während die Gäste vier Sturmreihen aufbieten konnten.

1:0-Führung durch Alex Höller

Das erste Tor markierten die Starbulls durch Alex Höller, der von Dominik Daxlberger schön bedient wurde und Hübl durch die Schoner schoss (9.). Der Landshuter Ausgleich fiel unglücklich für die Hausherren: Philipp Messings Schlenzer landete im Gehäuse, weil Landshuts Angreifer Baßler dem Rosenheimer Goalie ins Sichtfeld gefahren war (17.).

Eine der guten Starbulls-Möglichkeiten im zweiten Drittel durch Enrico Henriquez.Ziegler

Nachdem sich Kyle Gibbons in der Schlusssekunde des ersten Drittels noch eine Strafzeit abgeholt hatte, starteten die Starbulls in Unterzahl in den Mittelabschnitt – und nach 77 Sekunden Powerplay erzielte Landshut den Führungstreffer: Maximilian Brandl drückte die Scheibe aus kurzer Distanz über die Linie, Vorlagengeber war Nationalstürmer Felix Schütz, Torschütze im Olympia-Finale 2018 gegen Russland.

Mario Zimmermann traf den Pfosten

Die Hausherren machten aber munter weiter, Tobias Meier, Enrico Henriquez und der auffällige Sebastian Stanik tauchten frei vor Hübl auf, brachten aber die Scheibe nicht im Tor unter – ebenso wie Stanik nach starkem Zuspiel von Florian Krumpe. Auf der anderen Seite traf Mario Zimmermann den Pfosten, Maximilian Hofbauer scheiterte an Stettmer.

Robin Weihager traf gegen seinen Ex-Verein

Im letzten Drittel machte Landshut dann alles klar, den Niederbayern kam dabei sicherlich auch die eine Sturmreihe mehr zugute. Den dritten Gäste-Treffer markierte Lukas Mühlbauer per Abpraller, als Stettmer die Scheibe nach vorne abwehrte (49.), das 1:4 gelang dem ehemaligen Starbulls-Konti Robin Weihager – noch eine Parallele zum Freitag, als Tyler McNeely traf. Beim Schuss des Schweden verdeckte ein eigener Verteidiger Stettmer die Sicht (54.). Für den Endstand sorgte Sebastian Busch, der etwas schneller als der herauseilende Rosenheimer Goalie an der Scheibe war und ins leere Tor einschoss (56.).

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