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Die Meister-Möglichmacher

Wie zwei Mühldorfer und der MTV Rosenheim Grafing zum deutschen Volleyball-Titel verhalfen

Das Vorrundenspiel gegen Rottenburg gewannen die Dachauer Volleyballer in der Rosenheimer Gabor-Halle noch mit 2:1. Im Spiel um Platz fünf unterlag der ASV mit dem gleichen Ergebnis.
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Das Vorrundenspiel gegen Rottenburg gewannen die Dachauer Volleyballer in der Rosenheimer Gabor-Halle noch mit 2:1. Im Spiel um Platz fünf unterlag der ASV mit dem gleichen Ergebnis.

Spiele auf höchstem Niveau bekamen die Volleyball-Fans in Grafing und in der Rosenheimer Gabor-Halle bei der deutschen U20-Meisterschaft geboten. Und im Kampf um den Titelgewinn mischten auch zwei Mühldorfer tatkräftig mit.

Rosenheim – Mit ihrer Bundesliga-Erfahrung konnten Außenangreifer Laurenz Welsch, im späteren Saisonverlauf auch Diagonalspieler Juro Petrusic, maßgeblich dazu beitragen, dass die Volleyball-Herren des TSV Mühldorf auch in ihrer zweiten Zweitliga-Spielzeit nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hatten.

MTV ein Teil einer erfolgreich ausgerichteten Veranstaltung

Nun sind die beiden 19-jährigen Junioren-Nationalspieler mit dem TSV Grafing in eigener Halle auch noch Deutscher U20-Meister geworden. Sie waren also genauso wie die Volleyballabteilung des MTV 1885 Rosenheim Meister-Möglichmacher für Grafing. Der MTV Rosenheim darf sich durchaus auf die eigene Schulter klopfen. „Zumindest insofern, als dass wir Teil einer erfolgreich ausgerichteten Veranstaltung waren, wenn ich das überragende Feedback der Gastmannschaften richtig verstehe“, sagt MTV-Abteilungsleiter Markus Biczkowski.

Der Matchball im Vorrundenspiel Speyer (rechts) gegen Hannover. Speyers Spieler blieb bei diesem Netzduell Sieger, doch am Ende wurden der TSV nur Vorletzter.

An Image und medialer Präsenz dazugewonnen

Goldmedaillen und Meister-Trophäe könne man sich als Kooperationspartner der Grafinger „DM dahoam“ freilich nicht in die Rosenheimer Vitrine stellen. Dafür werden die Einnahmen (und Ausgaben) des zweitägigen Turniers pari geteilt. Darüber hinaus habe man als Randsportart an Image und medialer Präsenz dazugewonnen, freut sich Biczkowski. „Wir sind als Abteilung noch näher zusammengerückt, um unserem Qualitätsanspruch in der Organisation und Präsentation gerecht zu werden.“

Großes Interesse in Rosenheim

Speziell in der Gabor-Halle konnte der MTV mit eigenem DJ und Video-Leinwänden beim Publikum punkten, das via Livestream aus Grafing über die beiden Parallelgruppen des 16er-Feldes auf dem Laufenden blieb. „Das hat auch einige Rosenheimer angesprochen, die zufällig an der Halle vorbeigekommen und dann geblieben sind“, plant Zeno Schmid, Herren- und Jugendtrainer beim MTV, bereits mit Neuzugängen in den kommenden Trainings. Schmid wurde mit den Grafingern als Zuspieler 2018 Zweitliga-Meister und nahm ebenfalls an einer Junioren-DM teil. Ein „persönliches Highlight“, die Teilnahmeurkunde sei noch sicher im Schuhkarton verstaut. „Das Gefühl bei dieser Endrunde dabei zu sein, ist in der Jugend das höchste. So etwas gab es noch nie in Rosenheim und ich habe gemerkt, dass es durchaus auf Interesse gestoßen ist.“

Tiebreak-Krimi um Platz 5

„Wir hatten hier Volleyball auf höchstem Niveau und mit dem VC Dresden in der Vorrunde sogar einen Finalisten in der Halle“, fieberte Biczkowski genauso beim Tiebreak-Krimi um Platz 5 zwischen Dachau und Rottenburg mit (1:2). „Da ist die Halle ans Dach gegangen. Trotz Trommelverbot.“ Und eine sichtbare Gastrolle wurde den MTV-Minis als Ballroller beim Grafinger Final-Erfolg auch noch zuteil.

Platzierungen U20-DM: 1. TSV Grafing, 2. VC Dresden, 3. TuS Kriftel, 4. SSC Berlin, 5. TV Rottenburg, 6. ASV Dachau, 7. Schweriner SC, 8. VSG Lübeck, 9. VV Human Essen, 10. TSV Schmiden, 11. TK zu Hannover, 12. Oldenburger TB, 13. PSV 90 Dessau, 14. TuB Bocholt, 15. TSV Speyer, 16. L.E. Volleys.

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