Widschwendter glänzt mit ÖM-Laufsieg

Jonas Widschwendter von der MTG Kiefersfelden gewann in Lunz am See den letzten Lauf zur österreichischen Trial-Staatsmeisterschaft.
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Jonas Widschwendter von der MTG Kiefersfelden gewann in Lunz am See den letzten Lauf zur österreichischen Trial-Staatsmeisterschaft.

Lunz am See – Die österreichische Trial-Staatsmeisterschaft wurde im niederösterreichischen Lunz am See mit den Wertungsläufen fünf und sechs abgeschlossen.

Dabei gelang Jonas Widschwendter von der MTG Kiefersfelden, österreichischer Vizemeister des letzten Jahres und davor selbst sechsfacher Titelträger, mit einem ÖM-Laufsieg ein abschließendes Highlight in dieser so merkwürdigen Saison, die wegen Corona spät begann und nun auch noch vorzeitig abgebrochen wurde.

Ein Duellauf Augenhöhe

Die Verhältnisse in Lunz waren wetterbedingt recht schwierig. Gefahren wurden pro Tag vier Runden à acht Sektionen. Jonas Widschwendter und Titelverteidiger Marco Mempör aus Niederösterreich lieferten sich an beiden Tagen ein Duell auf Augenhöhe. Zwar lag Mempör beim samstägigen ersten Trial nach der ersten Runde knapp in Führung, die ihm Widschwendter in Runde zwei aber abjagen und in Runde drei dann auch verteidigen konnte. Erst in der finalen Runde kam der niederösterreichische Trial-Jungstar nochmals auf und gewann am Ende mit 64 Strafpunkten hauchdünn vor dem Oberaudorfer Jungvater, der einen Zähler mehr ins Ziel brachte. Beim zweiten, etwas entschärften Trial war Jonas Widschwendter vom Start weg an der Spitze des Feldes, zunächst punktgleich mit Mempör und dann mit einem und später sogar mit drei Punkten Vorsprung. In der vierten und letzten Runde konnte Mempör dann zwar noch zu Widschwendter aufschließen, sodass beide Protagonisten den letzten ÖM-Lauf des Jahres punktgleich mit je 36 Zählern beendeten. Wegen der höheren Anzahl der mit NULL-Fehlern absolvierten Sektionen ging der Sieg dann aber doch an Jonas Widschwendter.

Jonas Widschwendterholtze 125 Zähler

In der ÖM-Gesamtwertung blieb Mempör aber unangetastet. Mit insgesamt 145 Punkten gelang ihm die Titelverteidigung vor Jonas Widschwendter, der es auf 125 Zähler brachte. Dritter wurde Philipp Döller aus Wien mit 90 Punkten. sc

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