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Wichtigster Erfolg der Teamgeschichte

So jubelte Leopold Koenig nach seinem Etappensieg bei der Vuelta.
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So jubelte Leopold Koenig nach seinem Etappensieg bei der Vuelta.

Leopold Koenig hat die achte Etappe der Vuelta a Espana gewonnen und für sein Team NetApp-Endura mit Sitz in Raubling den bisher wichtigsten Erfolg der Teamgeschichte eingefahren. Der 25-jährige Tscheche setzte sich als Tagesbester nach einem Schlussanstieg über 14,5 Kilometer auf dem Alto Pena Blancas im Süden Spaniens durch. Er verwies Daniel Moreno (Katusha) und Nicholas Roche (Saxo Tinkoff) auf die Plätze. Mit seinem Erfolg verbesserte sich Koenig auf Platz 5 der Gesamtwertung.

"Glückwunsch an Leo und die Mannschaft für diesen großartigen Erfolg. Wir haben uns auf den Saisonhöhepunkt ernsthaft vorbereitet und in Trainingslager und Streckenbesichtigungen investiert. Das hat sich heute ausgezahlt. Unser Ziel war ein Etappensieg. Um den Druck von der Mannschaft zu nehmen, wollten wir so früh wie möglich dieses Ziel erreichen. Leo hat es gleich am zweiten Tag versucht und wurde knapp geschlagen. Heute war eine neue Chance und deshalb haben wir den ganzen Tag gearbeitet. Jetzt können wir befreit fahren. Alles was ab jetzt noch kommt, ist für die Jungs eine Zugabe", kommentiert der Raublinger Ralph Denk, Team Manager des Team NetApp-Endura.

"Es war ein sehr harter, aber auch ein toller Tag. Wir konnten es nicht einfach so hinnehmen, dass Bartosz gezwungen wurde, sich aus der Fluchtgruppe zurückfallen zu lassen. Daher haben wir entschieden: 'jetzt erst recht'. Wir sind heute mit einem klaren Ziel ins Rennen gegangen und wollten dieses umsetzen. Daher haben wir alles in die Nachführarbeit gesteckt und sind am Ende dafür belohnt worden. Wie wir die Etappe gestaltet haben, war einzigartig. Ich bin sicher, dass heute einige verwundert geschaut haben. Denn es war beeindruckend, wie die Jungs zusammen gearbeitet haben. Wir haben alles richtig gemacht", so Enrico Poitschke, Sport Direktor des Team NetApp-Endura, nach der Etappe.

Der Abschnitt über 167 Kilometer wurde bis zum Fuß des Schlussanstieges von einer großen Fluchtgruppe bestimmt, zu der anfangs auch Bartosz Huzarski gehörte. Da Huzarski der bestplatzierte Fahrer in dieser Gruppe war, hat er sich auf Druck einiger Mannschaften zurück ins Feld fallen lassen.

NetApp-Endura hat anschließend die Nachführarbeit an der Spitze des Feldes übernommen und den Abstand zu den Ausreißern abgebaut. Trotz dieser kräftezehrenden Arbeit konnten die Kletterspezialisten des Teams in guter Position am Berg abgesetzt werden. Im Verlauf des Anstieges hat sich die Spitzengruppe immer weiter selektiert. Nach vielen Attacken konnte sich Leo Koenig zwei Kilometer vor dem Ziel von den Favoriten lösen und einen Sekundenvorsprung ins Ziel retten.

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