Vor dem wichtigsten Spiel der Saison

Riederings Hoffnungenruhen morgen auf Fruzsina Juhasz.  Erlich
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Riederings Hoffnungenruhen morgen auf Fruzsina Juhasz. Erlich

Am morgigen Samstag wird es in der Turnhalle des SV Riedering mit Sicherheit nochmals so richtig voll werden. Wenn morgen um 14 Uhr der erste Aufschlag dieses wohl wichtigsten Saisonspiels für Riederings Damen erfolgt, dann ist eine gewisse Anspannung vorhanden.

Grund hierfür ist das Relegationsspiel, das die heimischen Oberliga-Tischtennis-Damen gegen die DJK Ettmannsdorf absolvieren müssen.

Diesmal geht es nicht darum, ob man womöglich ein Spiel verliert und dann etwa eine Woche später eventuell ausgleichen kann. Nein, hier geht es um das Überleben in der Oberliga. Ein Sieg bringt den Klassenerhalt, eine Niederlage den Abstieg in die Bayernliga.

Die DJK Ettmannsdorf um Vanessa Bachelt spielte in der abgelaufenen Saison in der Bayernliga Nord und wurde Zweiter. Dass das Quartett aus der Oberpfalz 14 Minuspunkte auf dem Konto hat, täuscht jedoch. In der Rückrunde ging man lediglich einmal als Verlierer von der Platte. Mit Katrin Brickl, die nach Niederlagen gesehen – sie verlor nur eine Begegnung – beste Spielerin der Bayernliga wurde, kam neuer Schwung in die Mannschaft. Auch im Doppel blieb sie mit Lisa Saur ungeschlagen.

In Riedering hat man das Geschehen sehr wohl verfolgt. „Ich kenne die Mädels aus Ettmannsdorf recht gut. Das vordere Paarkreuz ist uns bestens bekannt, da Katrin bei Lena Stuhlreiter als auch bei mir in der Jugend immer auf bayerischem beziehungsweise deutschem Niveau gespielt hat“, meinte Mannschaftsführerin Marina Walther. Einen Plan, wie man erfolgreich sein kann, hat sie bereits geschmiedet. Dabei zählt sie besonders auf das vordere Paarkreuz. „Sollte aber etwas schief laufen, wird es sicher sehr schwer für uns. Alles in allem bleibt es aber mit Sicherheit bis zum Schluss spannend“, so Walther. eg

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