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Traunstein will „Zitterpartie“ beenden

Wer rettet sich vor dem Abstieg? SB Rosenheim braucht dringend Punkte

Benedikt Mittermayer und der SB Rosenheim stehen zu Gast beim vorzeitigen Meister in Erlbach vor einer schweren Aufgabe.
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Benedikt Mittermayer und der SB Rosenheim stehen zu Gast beim vorzeitigen Meister in Erlbach vor einer schweren Aufgabe.

Wer die Tabelle am Ende anführt, ist in der Landesliga schon entschieden. In der unteren Tabellenhälfte geht es an den letzten beiden Spieltagen um einiges.

Rosenheim/Traunstein – Die Spannung am vorletzten Spieltag in der Fußball-Landesliga ist vorprogrammiert. Keine der regionalen Teilnehmer hat den Klassenerhalt bisher gesichert. Der FC Töging, SB Rosenheim und TSV Ampfing stecken allesamt tief im Abstiegskampf.

SBR-Karten stehen nicht gut

Die Ausgangslage für das vorletzte Saisonspiel des Sportbund Rosenheim könnte nicht schwieriger sein. Der bereits seit dem 31. Spieltag feststehende Meister und Aufsteiger in die Bayernliga Süd, der SV Erlbach, ist zuhause noch ungeschlagen. In sechzehn Spielen konnten nur der Kirchheimer SC und der TSV Karlsfeld jeweils einen Punkt entführen. Der Sportbund ist dagegen mit nur neun Auswärtspunkten das zweitschwächste Team in der Fremde. Gerade jetzt käme ein Auswärtssieg zum richtigen Zeitpunkt. Bereits bei einem Unentschieden wäre der Sportbund sicher in der Relegation, wenn gleichzeitig der FC Töging in Eggenfelden verliert und der TSV Kastl zuhause gegen Vizemeister FC Unterföhring nicht gewinnt.

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Man könnte hoffen, dass es der Meister zum Saisonausklang gemütlich angehen lässt und dem Sportbund vielleicht die Sensation bei den Holzländern gelingt. Das Hinspiel, eine 5:0-Machtdemonstration der Holzländer, lässt jedoch nichts Gutes vermuten. Es ist zu befürchten, dass der zukünftige Bayernligist im letzten Heimspiel der Saison sein Publikum mit einem Heimsieg in die Sommerpause schicken möchte.

Fernduell mit Töging

Auf Personalebene wird beim Sportbund Kapitän Dominik Reichmacher voraussichtlich noch nicht einsatzbereit sein. Die Hoffnung besteht, dass er am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den TSV Grünwald wieder zur Verfügung steht. Egal wie die Partie am Samstag läuft, der Blick wird auf jeden Fall nach Eggenfelden gehen. In knapp 15 Kilometer Entfernung tritt der FC Töging beim SSV Eggenfelden an. Ein Auswärtspunkt bei einer gleichzeitigen Niederlage Tögings würde für die Grün-Weißen wie erwähnt zumindest den direkten Abstieg vermeiden. Anstoß im Raiffeisen Sportpark in Erlbach am Samstag ist, wie auch bei allen anderen Partien des vorletzten Spieltags, um 14 Uhr.

Der SB Chiemgau Traunstein will seine „Zitterpartie“ beenden: Im vorletzten Saisonspiel könnten die Fußballer aus der Großen Kreisstadt am Samstag um 14 Uhr mit einem Heimsieg gegen die SE Freising ihre starke Rückrunde krönen – und möglicherweise den Klassenerhalt perfekt machen. „Wir wollen den Sack zumachen“, betont daher auch Spielertrainer Danijel Majdancevic. Denn der SBC (12./39 Punkte) will ein „Abstiegsfinale“ am letzten Spieltag beim direkten Konkurrenten Kirchheimer SC (13./36) unbedingt vermeiden. Schließlich stehen zudem die Konkurrenten TSV Ampfing (14./36) und TV Aiglsbach (15./35) mit nur geringem Abstand bereits auf den Relegationsplätzen dahinter.

„Schon auf Augenhöhe“

Dass die Aufgabe gegen die Freisinger eine schwierige Sache werden dürfte, ist den Gastgebern natürlich bewusst. „Das ist ein spielstarker Gegner, der viele Dinge spielerisch zu lösen versucht“, mahnt Majdancevic. Das bekam er auch im Pokal-Wettbewerb – der SBC gewann mit 2:1 – vor Augen geführt. Doch bei allem Respekt vor dem Tabellensechsten, der in der ganzen Saison eine gute Rolle spielte: „Ich sehe uns da schon auf Augenhöhe.“ Schließlich haben die Traunsteiner als derzeit viertbeste Mannschaft der Rückrunde aus 15 Spielen 27 Zähler geholt.

Doch angesichts der engen Punktabstände bei den gefährdeten Mannschaften müssen noch weitere Zähler her. Da war der jüngste 4:2-Erfolg beim TSV Brunnthal besonders wichtig. „Wir haben durch diesen Sieg die Nerven ein bisschen beruhigen können“, berichtet Majdancevic – denn die hohe Anspannung im Abstiegskampf fordert die Spieler auch psychisch enorm.

Knauer verlässt den SBC

Bis auf die Langzeitverletzten können die Platzherren wohl mit weitgehend komplettem Kader auflaufen. Die Planungen für die kommende Saison, die möglichst wieder in der Landesliga absolviert werden soll, laufen auch schon. Erfreulich ist dabei aus Traunsteine Sicht, dass Waldemar Daniel beim SBC für ein Jahr verlängert hat. Gleichzeitig müssen die Traunsteiner allerdings den Abgang von Moritz Knauer hinnehmen. Dieser wechselt zum TSV Wasserburg.

Der SV Bruckmühl, der rechnerisch zwar noch nicht vor dem Abstieg gerettet ist, hat eine gute Ausgangslage auf den direkten Klassenerhalt. Fünf Punkte stehen die Bruckmühler vor den Relegationsrängen. Mit einem Sieg beim TSV Grünwald am Samstag um 15 Uhr, für den es um nichts mehr geht, könnte der SVB sich den vorzeitigen Ligaverbleib sichern.ben/hu/who/mb

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