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Wenig Respekt vor der internationalen Konkurrenz

Metz – Erst aus Berlin von der deutschen Meisterschaft zurück, packten die heimischen Nachwuchsspieler und -spielerinnen kurz darauf schon wieder die Koffer, um sich mit der internationalen Szene bei den French Open in Metz zu messen.

Bei diesem Turnier, bei dem es sich um ein Premium-Turnier des ITTF Junior Circuits handelte, war nahezu die komplette europäische Nachwuchselite sowie große Teile der asiatischen Spieler und Spielerinnen am Start. Auch wenn es nicht ganz auf das Podest gereicht hat, so zeigten Felix Wetzel & Co. wenig Respekt vor der Konkurrenz.

Der Rosenheimer Regionalligaspieler Wetzel belegte in seiner Gruppe den zweiten Rang und traf dann in der Endrunde nach einem Freilos auf den Belgier Laurens Devos. Auch wenn die Sätze recht eng abliefen, musste sich Wetzel mit 1:4 geschlagen geben. Mit seinem Partner Benno Oehme (SV Dresden-Mitte) bestritt er die Doppelkonkurrenz und schaffte hier den Sprung in das Achtelfinale. Nach der 0:3-Niederlage gegen die Chinesen Xiang/Kuang musste man sich aber aus dem Bewerb verabschieden.

Als Zweite beendete auch Laura Tiefenbrunner die Konkurrenz in der Gruppenphase. Die Kolbermoorerin hatte dann in der Endrunde das Pech, auf die sehr motivierte Französin Isa Cok zu treffen, und kassierte eine 0:4- Niederlage, die somit die Endstation bedeutete. Eine starke Vorstellung lieferte sie mit Franziska Schreiner (TV Hofstetten) im Doppel ab. Das bayerische Duo, das sehr gut harmonierte, verlor im Achtelfinale gegen die Paarung Chen/Wen aus Taiwan die ersten beiden Sätze unglücklich mit 10:12 und 12:14. Nach dem Ausgleich unterlagen sie im Entscheidungssatz recht knapp, was zum Ausscheiden führte.

Seinen beiden heimischen Kollegen machte es auch Mike Hollo nach. Den Einzelbewerb schloss er nach der Gruppenphase als Zweiter ab. In der Endrunde hatte er beim 3:2-Sieg gegen den Franzosen Elian Zemal etwas Glück. Das Gegenteil trat dann aber eine Runde später ein, als er gegen den Belgier Nicolas Degros nach stark gespielten fünf Sätzen die Segel streichen musste.

Im Doppelbewerb ging der Kolbermoorer mit Felix Köhler (TSG Kaiserslautern) an den Start. Nach gelungenem ersten Auftritt, der einen 3:2- Sieg einbrachte, traf das deutsche Doppel aber auf die chinesisch/russische Paarung Cherkes/Tao, gegen die man mit 0:3 Sätzen unterlag.

Auch Naomi Pranjkovic schloss die Vorrunde als Zweite ab. Trotz ihres starken Auftretens scheiterte sie in der Endrunde an Rebecca Muskantor. Gegen die Schwedin musste sie sich mit 0:3 Sätzen geschlagen geben. Dass man gegen die chinesische Übermacht nur wenig ausrichten kann, zeigte sich im Doppelbewerb, in dem Naomi Pranjkovic die Bietigheimerin Annett Kaufmann als Partnerin hatte. Schon in der ersten Runde hießen die Gegner Shiyao/Mengyan. Gegen die Chinesinnen gewann man zwar Satz Nummer drei, verlor aber die Durchgänge eins, zwei und vier.

Im Mannschaftsbewerb, der ebenfalls im französischen Metz stattfand, durfte sich Felix Wetzel mit seinem Team auf einen 3:1-Sieg gegen Chiele sowie ein 3:0 über den walisisch/luxemburgischen Nachwuchs freuen. Gegen Portugal verlor man allerdings mit 1:3.

Laura Tiefenbrunner musste mit ihrem Team zwei unglückliche 2:3-Niederlagen gegen Frankreich und Russland einstecken. Dafür gewann man aber gegen die finnisch/walisische Vertretung mit 3:0.

Mike Hollo gewann mit seinem Team gegen Rumänien mit 3:0. Knapp wurde es beim 3:2-Erfolg gegen Taiwan. Dafür aber setzte man sich wiederum mit 3:0 gegen die Slowakai durch. In der Runde der letzten acht war gegen Belgien nach einer 2:3-Niederlage allerdings Schluss.

Der 1:3-Niederlage gegen Russland ließ das deutsche Team mit Naomi Pranjkovic einen 3:0-Sieg gegen die Gemeinschaft Belgien/Rumänien/Wales folgen. eg

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