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Weltmeistertitel für Lara Tonak: Brannenburger Triathletin ist U19-Weltmeisterin

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Die 18-jährige Brannenburgerin beim Schießen während dem Triathle.
Die 18-jährige Brannenburgerin beim Schießen während dem Triathle. © re

Drei Weltmeistertitel holte die 18-jährige Lara Tonak aus Brannenburg. Sie gewann in der U19-Altersklasse im Biathle, Triathle und in der Mannschaftswertung.

Brannenburg – Dass Triathleten vielseitig sind, hat die 18-jährige Lara Tonak aus Brannenburg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sie startete bei den Weltmeisterschaften im Biathle und Triathle, die in diesem Jahr in Weiden in der Oberpfalz stattfanden. Mit Erfolg: Sie holte in ihrer Altersklasse U19 Gold im Biathle, Gold im Triathle und wurde mit der Mannschaft Erste in der Biathle-Teamwertung. Bei diesem zum zweiten Mal in Deutschland ausgetragenen Event, gingen über 300 Athleten aus 24 Nationen an den Start.

Lara Tonak ist Weltmeisterin.
Lara Tonak ist Weltmeisterin. © re

Biathle und Triathle noch sehr unbekannt

Biathle und Triathle hat in Großbritannien (dort wird es sogar in Schulen angeboten), Südafrika oder im Baltikum viele Fans. In Deutschland sind diese Sportarten aber noch wenig bekannt, obwohl bereits seit 2013 Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Entstanden sind diese Disziplinen aus dem modernen Fünfkampf, der wiederum aus Springreiten, Fechten, Schwimmen und einem Laserrun besteht.

Um den Fünfkampf insbesondere für den Nachwuchs interessant zu machen, aber auch für den Breitensport zu öffnen, schuf man diese modernen Sportarten. Biathle heißt Laufen-Schwimmen-Laufen, beim Triathle kommt das Schießen mit der Laserpistole hinzu. Die Streckenlängen sind altersgerecht angepasst.

Schwierige Bedingungen

Für die junge Brannenburger Athletin hieß es im Biathle, 1600 Meter Laufen, 200 Meter Schwimmen und wieder 1600 Meter Laufen. Im Triathle waren abwechselnd vier Mal fünf Treffer aus zehn Metern Entfernung zu schießen, vier Mal 50 Meter zu schwimmen und vier Mal 800 Meter zu laufen, selbstverständlich ohne Pausen. Keine leichte Aufgabe bei den widrigen regnerischen Bedingungen, dem kalten Wasser im See und der starken Konkurrenz insbesondere aus Griechenland und Lettland. Am Ende des Tages lief Lara Tonak strahlend über die Ziellinie und kann sich nun, nicht ohne Stolz, „Dreifache Weltmeisterin“ nennen. re

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