EISSPEEDWAY

Weber wird WM-Siebter

Die alte Eisspeedway-Saison soll offiziell im August mit der Europameiserschaft in Tomaszow Mazowiecki (Polen) fortgesetzt werden – aber die Einzel-Weltmeisterschaft ist nach den Absagen der Grand-Prix-Veranstaltungen in Inzell und auch Heerenveen (Niederlande) vorzeitig beendet.

Das ursprünglich für Anfang April in den Niederlanden geplante Rennen hätte wohl auch erst die Entscheidung im Titelkampf gebracht, weil die führenden Piloten nach den Veranstaltungen in Almaty (Kasachstan), Togliatti und Schadrinsk (beide Russland) sehr knapp hintereinander lagen. Zudem hätte es Hans Weber (Schliersee) vor allem bei seinem „Heim-Rennen“ in der Inzeller Max-Aicher-Arena noch schaffen können, dem Niederösterreicher Harald Simon den inoffiziellen Titel als „bester Westeuropäer“ streitig zu machen.

So wurde der 53-jährige Pfaffenschlager, der nach einem Jahr verletzungsbedingter Pause ein grandioses WM-Comeback gegeben hatte, knapp vor Weber Sechster der Gesamtwertung. Weltmeister wurde Titelverteidiger Daniil Iwanow, der sich schon 2013 und 2014 den Gesamtsieg geholt hatte, vor Dimitri Khomisewitsch, dem Einzel-Weltmeister von 2016. Der WM-Endstand: 1. Daniil Iwanow, 104 Punkte; 2. Dimitri Khomisewitsch, 100; 3. Dinar Walejew, 95; 4. Igor Konjonow, 86; 5. Dimitri Koltakow, alle Russland, 79; 6. Harald Simon, Österreich, 58; 7. Hans Weber, Schliersee, 56; 8. Martin Haarahiltunen, 53; 9. Stefan Svensson, beide Schweden, 37, 10. Franz Zorn, Österreich, 36; 11. Niclas Svensson, 33; 12. Ove Led ström, Schweden, 31. who

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