Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


In der U15

Wasserski: Zwei EM-Titel und Europarekord für Kay Strohmeyer

Kay Strohmeyer vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim wurde Doppel-Europameister in der U15.
+
Kay Strohmeyer vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim wurde Doppel-Europameister in der U15.

Kay Strohmeyer vom Wasserskiclub Kiefersfelden-Rosenheim war bei den Jugendeuropameisterschaften das Maß aller Dinge: Er stellte einen neuen Europarekord auf und wurde zweifacher Meister in der U15.

Friedberg – Der Wasserskiclub Kiefersfelden-Rosenheim kehrt mit einer großen Überraschung von den Jugendeuropameisterschaften nach Hause. Das Team mit Kay Strohmeyer, Jakob Huber, Robert Lengsfeld und Fynn Strohmeyer belegte zusammen mit Paula Götz und Leni Bauer den dritten Platz mit dem Team der deutschen U15-Nationalmannschaft hinter der Slowakei und Weißrussland. Der überragendere Athlet war Kay Strohmeyer, der den Slalom souverän mit einem neuen Jugendeuroparekord und auch die Kombinationswertung aus Trickski, Slalom und Springen gewann. Der 14-Jährige zog dabei das Publikum so auf seine Seite, dass es am Ende Standing Ovations für den Fahrer des WSCKR vom Publikum gab.

Bronze für das deutsche Team bei der Europameisterschaft: Vorne von links: Jakob Huber, Fynn Strohmeyer, Robert Lengsfeld. Hinten von Links: Kay Strohmeye, Leni Bauer, Paula Götz.

Miserok, Schulz und Pilgram verpassen die Finalrunde

Die Titelwettkämpfe starteten mit den Vorläufen: Clara Miserok fuhr in allen Disziplinen nahe an oder knapp über ihre persönlichen Bestleistungen und verpasste den Einzug in alle drei Finals nur hauchdünn. Ebenso erging es Frederik Schultz und Anuk Pilgram, die zwar gute Leistungen zeigten, aber nicht in die Finalrunde einziehen konnten. Spannend wurde es im Slalomvorlauf, als nach dem regulären Ende drei gleichplatzierte Läufer ein Stechen um die beiden letzten Finalplätze fahren mussten. Der Oberaudorfer Jakob Huber und der Kiefersfeldener Fynn Strohmeyer setzten sich dabei durch und konnten Ticket für die Finalläufe am Sonntag ergattern.

Kay Strohmeyer zeigte bereits im Vorlauf, was in ihm steckt und konnte einen Vorsprung von über elf Bojen herausfahren. Im abschließenden Springen zeigten die anderen Nationen, dass die WSC-Weitenjäger noch Nachholbedarf haben. Keiner aus dem Team des DWWV konnte sich für die Finale im Springen qualifizieren. Allerdings zeigten Kay Strohmeyer mit 31, Robert Lengsfeld mit 29,60, Jakob Huber mit 24,30 und Fynn Strohmeyer mit 24,10 Metern alle persönliche Bestleistungen. „Wir haben technisch gute Sprünge gezeigt. Unsere Sportler haben aufgrund Ihres Alters nicht so viel Springen trainiert. Wir wollen in dieser Disziplin unsere Jugend langsam an die großen Weiten heranführen“, so WSCKR-Vorstand Thomas Bauer.

Fynn Strohmeyer auf Platz neun

Während Fynn Strohmeyer in den Finalläufen ein tolles Programm, gespickt mit Höchstschwierigkeiten zeigte und auf Platz neun landete, riskierte sein älterer Bruder Kay im zweiten Durchgang alles. Perfekt eingestellt von der amtierenden Bundestrainerin Julia Meier-Gromyco kam der Kiefersfeldener mit 4000 Punkten auf Platz zwei und somit zu seiner ersten Silbermedaille.

Lesen Sie auch: Tolle Leistungen der Jugend: Auer-Bräu-Cup trotz fehlender Top-Stars ein Erfolg

Die größten Hoffnungen machten sich die Kiefersfeldener für das Slalomfinale der U15. Es waren gleich vier Läufer des WSCKR vertreten. „Unser großes Ziel war es, mit möglichst vielen Läufern in dieses Finale zu kommen“, sagte Jana Wittenbrock, die als Unterstützung angereist war. Während Robert Lengsfeld mit Platz acht und seiner Leistung etwas haderte, zeigten die beiden „Youngsters“ Fynn Strohmeyer und Jakob Huber ihr Können. Mit Platz vier und fünf gab es für die beiden zwei absolute Topergebnisse in einem internationalen Spitzenfeld.

„Kay-Stromeyer-Show“

Was dann geschah, war so etwas wie die kleine „Kay-Stromeyer-Show“. Die Konkurrenten scheitertenan der 14-Meter-Leine, Strohmayer meisterte diese souverän. Auch an der 13-Meter-Leine gab es nichts zu bemängeln. Die Zwölf-Meter-Leine, bei der im Vorlauf noch Schluss war, beherrschte der 14 jährige vom Hödenauer See genauso wie die Elf-Meter-Leine. Mit zwei Bojen am 10,75 Meter kurzen Seil, stellte er einen neuen Jugendeuroparekord auf und verbesserte die Marke des Briten Sol Fletcher aus dem Jahre 2007. Am Ende wurde er mit über 21 Bojen Vorsprung Doppel-Europameister der U15.

„Für den WSC Kiefersfelden ist das der größte Erfolg, der je bei einer Jugendeuropameisterschaft erzielt wurde“ und beweist, dass das ganze Team auf dem richtigen Weg ist“, freut sich Daniel Maltzahn, der Ressortleiter des DWWV.re

Mehr zum Thema

Kommentare