Wasserburgs Basketballdamen siegten in Freiburg knapp mit 72:69 - Jetzt wartet Göttingen

Kelly Moten erzielte beim Sieg in Freiburg 14 Punkte für Wasserburgs Damen. Hörndl

Es war das erwartet spannende Spiel am Freitagabend im Freiburger Unidome. Am Ende behielten die Wasserburger Basketballdamen mit 72:69 knapp die Oberhand und stehen nun mit vier Siegen aus sechs Spielen auf Platz drei der Tabelle.

Freiburg – Bereits am Sonntag, 16 Uhr, geht mit einem Heimspiel in der Badria-Halle weiter. Dann kommt Göttingen nach Wasserburg.

Im ersten Viertel in Freiburg war es wie die vergangenen Spiele auch ein Hin und Her. Die Teams punkteten nahezu im Wechsel und zum Ende des Viertels führten die Wasserburgerinnen knapp mit 22:19.

8:0-Lauf für Wasserburg

Im zweiten Viertel starteten die Wasserburger Basketball Damen stark. Mit einem 8:0-Lauf erhöhten sie ihren Vorsprung auf elf Punkte und hielten diesen auch bis zur Halbzeit, sodass es mit einer 39:28-Führung in die Kabine ging.

Doch nach der Pause kam Freiburg zurück, kämpfte sich Punkt um Punkt wieder heran und übernahm in der 35. Minute die Führung, baute sie sogar auf fünf Punkte aus (59:64 aus Sicht der Wasserburgerinnen). Die Innstädterinnen gaben aber nicht auf, kämpften sich wieder ran. Kurz vor Ende traf Tina Jakovina einen Dreier zur knappen 68:67-Führung. Kelly Moten „klaute“ im nächsten Angriff den Freiburgerinnen den Ball – 70:67. Luana Rodefeld legte für Freiburg nach – 70:69, aber auf der anderen Seite verwandelte Svenja Brunckhorst ihre beiden Freiwürfe zum 72:69-Endstand.

Gegen Freiburg spielten: Svenja Brunckhorst (8 Punkte, 6 Assists), Svenja Greunke (16 Punkte, 9 Rebounds), Brittany Hodges (4 Punkte, 13 Rebounds), Tina Jakovina (11 Punkte), Megan McKay (5 Punkte), Kelly Moten (14 Punkte, 6 Steals), Sophie Perner (9 Punkte), Nicole Schmidt (5 Punkte) und Manuela Scholzgart.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Und wie es so schön heißt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Schon am Sonntag geht es für die Damen vom Inn zuhause weiter gegen Göttingen, derzeit Tabellenneunter. Auffälligste Spielerinnen auf Seiten der flippo Baskets sind Cayla McMorris mit im Schnitt 16 Punkten pro Partie, Megan Mullings mit 14,8 Zählern und zusätzlich 7,6 Rebounds pro Partie und Ivana Blazevic mit durchschnittlich 10,0 Punkten und 5,8 gesicherten Abprallern pro Spiel.

„Uns bleibt nur sehr wenig Zeit, um uns von dem anstrengenden Spiel gegen Freiburg zu erholen, aber uns gleichzeitig auch auf Göttingen vorzubereiten. Trotz dieser Umstände wollen wir natürlich alles dafür geben, dass der Sieg und die Punkte am Inn bleiben“, so Sidney Parsons.

Für die Innstädterinnen ist es das letzte Heimspiel vor der Nationalmannschaftspause, in welcher Sidney Parsons und Svenja Brunckhorst für Deutschland und Tina Jakovina für Slowenien unterwegs sein werden. Dementsprechend motiviert gehen sie in das Sonntag-Spiel und hoffen auf viel Unterstützung vor Ort. sch

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