Basketball Final Four

Bis zum letzten Viertel war noch alles möglich: Wasserbugs Damen verlieren Pokalfinale

Wasserburgs Basketball-Damen verloren zwar das Pokalfinale gegen Keltern, freuten sich ab trotzdem über die Silbermedaille.
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Wasserburgs Basketball-Damen verloren zwar das Pokalfinale gegen Keltern, freuten sich ab trotzdem über die Silbermedaille.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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Das DBBL Pokal Top 4 der abgebrochenen Saison 2019/2020 fand in Nördlingen statt und am Ende holte sich Keltern den Pokal, Wasserburg kam auf Platz zwei, Hannover erkämpfte sich Platz drei und Gastgeber Nördlingen belegte Platz vier.

Von Manuela Scholzgart

Nördlingen - Im Finale des Final Four am Sonntag besiegte Keltern die Wasserburger Damen mit 76:68 Punkten und holte sich den Pokal.

„Wir sind schon auf einem ganz guten Weg

“Heute hat es leider noch nicht ganz gereicht. Wir haben gesehen, dass wir schon auf einem ganz guten Weg sind. Wir müssen , aber auch noch an der ein oder anderen Sache bis zum Spiel in Freiburg kommenden Sonntag arbeiten”, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

Siegerehrung nach Corona-Regeln: Svenja Brunckhorst überreichte die Silbermedaille an ihre Mannschaftskollegin Sophie Perner

In den Halbfinalpartien spielten zuerst der TK Hannover gegen die Rutronik Stars Keltern. Am Ende gewann Keltern sehr deutlich mit 103:82 und zog ins Pokalfinale ein.

Sidney Parsons für ihren erfolgreich bestandenen A-Trainerlehrgang geehrt

Zwischen den beiden Partien wurde Sidney Parsons, Trainerin der Wasserburger Basketball-Damen, für ihren erfolgreich bestandenen A-Trainerlehrgang geehrt und besitzt damit ab sofort den höchsten Trainerschein, den es in Deutschland gibt.

Im Anschluss trafen dann die Damen vom Inn auf den Gastgeber Nördlingen -  ein Bayernderby im Kampf um den Einzug ins Finale.

Knapper Vorsprung im Halbfinale gegen Nördlingen

Und beide Teams schenkten sich nichts. Die Führung wechselte bis zur Halbzeit immer wieder und es ging mit einem knappen 46:45-Vorsprung für die Innstädterinnen in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit legten die Gäste aus Wasserburg einen Zahn zu und erkämpften sich eine 11-Punkte Führung. Zum Ende des dritten Viertels stand es 77:66 aus Wasserburger Sicht. Und diese Führung  gab Wasserburg auch  nicht mehr her und siegte am Ende mit 93:81. Der Finaleinzug war perfekt.

Den Anfang am Sonntag machten die Gastgeber aus Nördlingen im Spiel um Platz drei gegen den TK Hannover. Ein spannendes Spiel, das am Ende mit 86:79 für Hannover endete, das sich damit die Bronzemedaille sicherte.

Ein-Punkte-Führung für Wasserburg zur Halbzeit

Um 16 Uhr kam es dann zum Showdown in der Hermann-Kessler-Halle. Keltern, auf Platz eins, und Wasserburg auf Platz zwei in der  abgebrochen Saison trafen aufeinander und lieferten sich ein spannendes Duell.

So feierten Kelterns Damen den Sieg im Pokalfinale

Das erste Viertel entschieden die Innstädterinnen mit 20:17 knapp für sich und auch bis zur Halbzeit lagen sie noch mit 36:35 vorne. Wieder eine 1-Punkt-Führung, wieder ein knappes Spiel wie am Tag zuvor.

Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Beide Teams kämpfen um jeden Ball und schenkten dem Gegner keine einfachen Punkte. Zum Ende des dritten Viertels führte dann aber Keltern knapp mit 59:56.

Wasserburgs Leonie Fiebich im Interview nach dem verlorenen Finale.

Einen harten Kampf abgeliefert

Doch drei Punkte sind im Basketball nichts und sind schnell wieder aufzuholen. Die Wasserburger Basketball-Damen wollten noch einmal zehn Minuten alles geben und lieferten Keltern bis zum Ende einen harten Kampf ab. Am Ende reichte es jedoch nicht ganz und man musste sich mit 68:76 geschlagen geben und belegte Platz zwei.

Kommendes Wochenende steht dann das erste Spiel der Saison 2020/2021 an, bei dem die Innstädterinnen am Sonntag auswärts in Freiburg ran müssen.

Die Statistiken von Wassertburgs Damen

Es spielten: Svenja Brunckhorst (8 Punkte, 6 Assists gegen Nördlingen / 1 Punkt  gegen Keltern), Helena Eckerle (- / 2 Punkte), Leonie Fiebich (15 Punkte, 7 Rebounds / 5 Punkte, 5 Rebounds), Elisa Hebecker (9 Punkte / 1 Punkt), Laura Hebecker (20 Punkte / 13 Punkte, 4 Rebounds), Kelly Moten (18 Punkte, 8 Rebounds / 16 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (15 Punkte / 15 Punkte), Sophie Perner, Alexandra Wittinger (4 Punkte / 12 Punkte, 4 Rebounds) und Anne Zipser (4 Punkte / 3 Punkte).

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