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13:2-Lauf nach Rückstand

Wasserburgs Basketball-Damen überrennen Heidelberg im letzten Viertel

17 Punkte, 18 Rebounds – Wasserburgs Ana Vojtulek erhielt ein Sonderlob von ihrer Trainerin Rebecca Thoresen.
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17 Punkte, 18 Rebounds – Wasserburgs Ana Vojtulek erhielt ein Sonderlob von ihrer Trainerin Rebecca Thoresen.

Die Wasserburger Basketball-Damen konnten am Mittwochabend bei den SNP BasCats USC Heidelberg einen 67:59-Sieg einfahren. Die Innstädterinnen überzeugten allerdings erst in der zweiten Hälfte des letzten Viertels so richtig.

Heidelberg – Die ersten Minuten im Spiel der 1. Basketball-Bundesliga zwischen Heidelberg und Wasserburg gehörten den Gastgeberinnen. Neun Minuten lang lagen sie in Führung, auch wenn sie sich nie so wirklich absetzen konnten und die Wasserburgerinnen ihnen stets auf den Fersen blieben. Nach neun Minuten konnte Wasserburg erstmals in Führung gehen (13:12). Zum Ende des Viertels stand es dann 15:12 aus Wasserburger Sicht.

Zwei Spielerinnen mit 18 Punkten

Doch so wirklich absetzen konnten sich auch die Gäste aus Oberbayern nicht und so ging es das gesamt zweite Viertel hin und her. Vor allem Brianna Jones – wie auch schon im Hinspiel – und Maqui Rosset mit jeweils 18 Zählern am Spielende bereiteten den Innstädterinnen immer wieder Probleme. Zum Ende des zweiten Viertels hatte dann Heidelberg mit 32:31 knapp die Nase vorn.

Viele Unkonzentriertheiten

Viele Unkonzentriertheiten im dritten Viertel auf Seiten der Damen vom Inn und damit einhergehende Ballverluste verhinderten die mögliche Führung im dritten Viertel. Und Heidelberg nutze dies für sich und verschaffte sich immer wieder ein kleines Punktepolster, wenngleich sie nicht davonziehen konnten. Nach 30 gespielten Minuten hatten immer noch die SNP BasCats einen knappen Vorteil beim 45:43.

Umstellung in der Defense entscheidend

Und auch die ersten vier Minuten im letzten Viertel lag Heidelberg vorne. Doch dann verhalf eine Umstellung in der Defense den Wasserburgerinnen wieder in Führung zu gehen. Sie überrannten die Heidelbergerinnen fast schon und sorgten mit einem 13:2-Lauf binnen vier Minuten für eine komfortable 62:51-Führung. Zwar schlichen sich dann wieder einige Unkonzentriertheiten ein, doch Heidelberg konnte diese nicht für sich nutzen und so den Wasserburgerinnen auch nicht mehr wirklich gefährlich werden. Am Ende hieß es dann 67:59 für Wasserburg.

„Uns war klar, dass Heidelberg uns die Punkte nicht schenken wird, Allerdings haben wir wieder etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen und haben zu oft den Ball verloren. Erst im letzten Viertel haben wir angefangen unseren Basketball zu spielen und das Spiel für uns entschieden“, so Trainerin Rebecca Thoresen nach dem Spiel.

Heimspiel am Sonntag

„Bis zum Sonntag, wo wir im letzten Heimspiel dieser Saison auf Halle treffen, gibt es noch ein paar Sachen, an denen wir arbeiten müssen. Aber am Ende ist ein Sieg ein Sieg, den wir uns vor allem aufgrund unserer phasenweise sehr guten Reboundarbeit verdient haben“, so Thoresen weiter. „Hervorzuheben ist hier vor allem Ana Vojtulek, die mit 17 Punkten und 18 Rebounds ein starkes Double-Double lieferte und zudem auch noch drei Steals verbuchen konnte.“

Weiter geht es für die Wasserburger Basketball Damen am Sonntagnachmittag um 16 Uhr in der Badria-Halle gegen die GisaLions SV Halle.

Klassenerhalt immer noch möglich

Das letzte Heimspiel der Saison findet unter Einhaltung der aktuellen 2G-Regel mit FFP2-Maskenpflicht am Sitzplatz statt. Insgesamt bestreiten die Innstädterinnen noch drei Spiele in der Spielzeit 2021/2022 und haben aktuell immer noch Chancen auf den Klassenerhalt.

Für Wasserburg spielten: Miyah Barnes (3 Punkte), Levke Brodersen (6 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists), Laura Hebecker (4 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists), Sarah Mortensen (10 Punkte, 4 Rebounds), Maria Perner, Sophie Perner (1 Punkt, 3 Assists), Haliegh Reinoehl (7 Punkte, 5 Rebounds), Ana Vojtulek (17 Punkte, 18 Rebounds, 3 Steals) und Mikayla Williams (19 Punkte, 5 Rebounds).

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