77:69-Sieg in Rotenburg

Knapper als erwartet: Wasserburgs Basketball-Damen stehen im Pokalviertelfinale

Margaret Mulligan zog mit dem TSV Wasserburg nach dem 77:69-Sieg in Rotenburg in die nächste Pokalrunde ein.
+
Margaret Mulligan zog mit dem TSV Wasserburg nach dem 77:69-Sieg in Rotenburg in die nächste Pokalrunde ein.

Knapp, aber verdient: Die Wasserburger Basketball-Damen stehen nach einem 77:69-Sieg in Rotenburg im Pokal-Viertelfinale. „Es war deutlich knapper, als wir es erwartet haben. Wir haben das Spiel anfangs zu sehr auf die leichte Schulter genommen“, sagte die Wasserburger Trainerin Sidney Parsons.

Von Manuela Scholzgart

Rotenburg ‒ Die Wasserburger Basketball Damen machen sich mit einem Sieg auf den Weg nach Hause von Rotenburg. Doch dieser Pokalerfolg fiel etwas knapper aus als erwartet. Am Ende gewannen die Wasserburgerinnen mit 77:69 Punkten und stehen damit im Pokalviertelfinale.

Wasserburg spielte ohne Laura Hebecker

Ohne Laura Hebecker, die zuhause geblieben war, bis zum Spiel gegen Heidelberg aber wieder fit sein sollte, gingen die Innstädterinnen ins Spiel. Das bessere erste Viertel erwischte allerdings der Gastgeber Rotenburg. Zum Ende des ersten Viertels führte Rotenburg knapp mit 16:14.

Lesen Sie auch: Geburtstagsgeschenk für Parsons

Jetzt kam Wasserburg besser ins Spiel

Im zweiten Viertel schienen die Wasserburgerinnen dann so langsam aufzuwachen und kamen immer besser ins Spiel. Es lief besser in der Offense und sie holten sich die Führung zurück. Mit 38:30 aus Sicht der Gäste ging es schließlich in die Kabine.

Es blieb weiter spannend

Doch so richtig absetzen konnten sich die Damen vom Inn nach dem Seitenwechsel nicht. Es blieb weiterhin spannend. Rotenburg wollte sich nicht so leicht geschlagen geben - im Gegenteil. Zu Beginn des vierten und letzten Viertels stand es nur noch 60:55 für die Wasserburgerinnen.

„Spiel anfangs auf die leichte Schulter genommen“

Und Rotenburg kämpfte auch im letzten Viertel weiter und erst zum Ende konnten die Innstädterinnen den Vorsprung etwas ausbauen und siegten letztendlich mit acht Punkten bei einem Stand von 77:69.

„Es war deutlich knapper, als wir es erwartet haben. Wir haben das Spiel anfangs etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen und die Spielerinnen brauchten auch einige Zeit, um nach der langen Fahrt ins Spiel zu kommen”, so Sidney Parsons. Aber mit Beginn des zweiten Viertels wurde dies besser und es wurde klar, dass man das Spiel heute nur als Team und mit einer geschlossenen Defense gewinnen konnte. Leider haben wir es nicht geschafft, nach der Halbzeit früh den Deckel drauf zu machen und haben es lange spannend gehalten. Aber Sieg ist Sieg und damit stehen wir im Viertelfinale!”

Das könnte Sie auch interessieren: Nach dem Lockdown ‒ wo der Sport jetzt zusperrt

Viertelfinalgegner steht noch nicht fest

Gegen wen es im Viertelfinale geht ist noch unklar und entscheidet sich erst mit der demnächst kommenden Auslosung. Am Wochenende geht es weiter mit dem nächsten Ligaspiel am Sonntag in Heidelberg.

Es spielten: Svenja Brunckhorst, Helena Eckerle, Leonie Fiebich, Elisa Hebecker, Kelly Moten, Maggie Mulligan, Sophie Perner, Alex Wittinger und Anne Zipser.

Kommentare