Wasserburgs Basketball-Damen siegen in Marburg: Nach der Pause das Spiel gedreht

Wasserburgs Kelly Moten (links) enteilt Marburgs Alexandra Wilke. Hörndl

Wasserburgs Basketball-Damen haben die nächste Auswärtsaufgabe in der Bundesliga gelöst. Am Ende stand ein deutlicher 88:68-Sieg gegen Gastgeber Marburg auf der Anzeigetafel.

Marburg– Den besseren Start in die Partie erwischten allerdings die Gastgeber. Ganze 30 Punkte erzielten die Marburgerinnen im ersten Viertel – fast die Hälfte ihrer letztendlichen Gesamtpunktzahl. Wasserburg kam „nur“ auf 20 Punkte – und selbst das eigentlich ein guter Wert. Wasserburgs Trainerin machte allerdings deutlich, dass man Marburg nicht noch einmal 30 Punkte in einem Viertel erlauben darf. Daran hielten sich die Innstädterinnen dann auch und hielten die Hessinnen im zweiten Viertel bei lediglich 14 Punkten. Selbst machten sie da weiter, wo sie im ersten Viertel aufgehört hatten und erzielten 22 Punkte. Trotzdem stand es zur Halbzeit noch 44:42 für Marburg.

Führung nach dem dritten Viertel

Doch nach dem Seitenwechsel zeigten die Damen vom Inn, dass sie die Reise nach Marburg nicht angetreten sind, um zu verlieren. Sie gaben noch einmal 20 Minuten lang Gas. Bereits zum Ende des dritten Viertels hatten sie sich eine knappe 60:57-Führung erarbeitet. Im letzten Viertel drehten sie dann auf, machten es Marburg schwer, zum Korb zu kommen, und fanden selbst immer wieder Lücken in der Defensive des Gastgebers. Mit einem starken 28:11-Viertelergebnis aus Sicht der Wasserburgerinnen stand am Ende ein deutlicher 88:68-Sieg auf der Anzeigetafel.

„So ein Start darf uns nicht noch einmal passieren“

„Bis auf das erste Viertel war es eine gute Leistung und wir haben die anderen drei Viertel für uns entschieden. Dennoch darf uns so ein Start nicht noch einmal passieren. Wir haben zu lange gebraucht, um in unseren Rhythmus zu finden, das kann gegen manch anderes Team dann ganz anders ausgehen“, so Trainerin Sidney Parsons. Am kommenden Wochenende gibt es wieder ein Heimspiel. Am Samstag um 19 Uhr geht es gegen den Herner TC, derzeit Tabellenvierter.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (19 Punkte, 7 Rebounds, 10 Assists), Laura Hebecker (7 Punkte, 5 Rebounds), Tina Jakovina (21 Punkte, 5 Rebounds), Vilma Kesänen (2 Punkte), Megan McKay (8 Punkte, 8 Rebounds), Kelly Moten (17 Punkte, 4 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte) und Lindsay Sherbert (11 Punkte). ms

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