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Löwen zeigen Reaktion

Wasserburger Remis: Warum das 2:2 in Unterföhring ein Schritt in die richtige Richtung ist

Die 1:0-Führung für den TSV Wasserburg durch Dominik Brich (nicht im Bild) nach einem Eckball.
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Die 1:0-Führung für den TSV Wasserburg durch Dominik Brich (nicht im Bild) nach einem Eckball.

Es war noch nicht die Wende, aber womöglich ein Schritt in die richtige Richtung: Der TSV Wasserburg hat in der Fußball-Landesliga Südost ein 2:2-Remis beim FC Unterföhring errungen.

Unterföhring – In einem packenden Spiel der Fußball-Landesliga Südost haben sich der TSV 1880 Wasserburg und der FC Unterföhring mit 2:2 getrennt. Nachdem den Löwen in den letzten Tagen berechtigte Kritik entgegenschlug, zeigte die Mannschaft von Trainer Harry Mayer eine Reaktion und eine damit verbundene Leistungssteigerung. Damit ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan, weitere müssen nun folgen.

Hohes Pressing zeigt Wirkung

Die Löwen stehen zusammen, das sahen die lediglich 60 Zuschauer (offizielle Unterföhringer Angabe: 150) handverlesenen Zuschauer auf dem Nebenplatz ganz deutlich. Denn dieser Nebenplatz war zugleich ein Kunstrasenplatz, was es den Innstädtern gegen die Zockertruppe des FCU nicht einfacher machte. Anstatt dem zuletzt üblichen Lamento über die Gegebenheiten sowie die drei kurzfristig Erkrankten, legte Wasserburg Esprit an den Tag und spielte von Beginn an hohes Pressing. Dass dies der Mannschaft besser liegt, als passiv abzuwarten, zeigte sich schon in Spielen wie gegen Rosenheim oder Burghausen, und spiegelte sich vor allem in Überlegenheit wider.

Fotos vom Landesliga-Spiel Unterföhring gegen Wasserburg am 20. September

Fotos vom Landesliga-Spiel Unterföhring gegen Wasserburg
Fotos vom Landesliga-Spiel Unterföhring gegen Wasserburg
Fotos vom Landesliga-Spiel Unterföhring gegen Wasserburg
Fotos vom Landesliga-Spiel Unterföhring gegen Wasserburg
Fotos vom Landesliga-Spiel Unterföhring gegen Wasserburg am 20. September

Um in Führung zu gehen, brauchte es aber eine Ecke – und die hatte es in sich. Dominik Brich zirkelte den Ball sehenswert direkt via zweiten Pfosten in die Maschen (9.). Im Anschluss hatten Lucas Knauer aus der Drehung (14.) und Janik Vieregg (21.) kleinere Chancen, ein zweiter Treffer wollte in der Drangphase allerdings nicht fallen. Mitte des ersten Durchgangs ließ der Wasserburger Druck allmählich nach und Unterföhring fand besser in die Begegnung. Fast zwangsläufig erzielte Maximilian Siebald in der 32. Minute nach Gassenpass per Lupfer über Andreas Dumpler den 1:1-Ausgleich.

Löwen stemmen sich Angriffswirbel entgegen

Unterföhring steht in der Tabelle – wie auch die Löwen – nicht wie gewünscht, wie gut die Mannschaft um Bastian Fischer, Nils Ehret und Co. sein kann, zeigte sie mit zunehmender Spielzeit. Die Kombinationen wurden flüssiger und schneller, es war deutlich zu erkennen, dass Unterföhring der hauseigene Kunstrasen zupass kam. Nichtsdestotrotz stemmten sich die Löwen gegen den Angriffswirbel der Hausherren und konnten nach einem schnellen Ballgewinn ihrerseits in Führung gehen. Der eingewechselte Luca Wagner blieb allein vor Keeper Sebastian Fritz cool und markierte das 2:1 (56.). Wasserburg verlegte sich nun aufs Kontern, wohingegen Unterföhring unermüdlich anlief. Während auf der einen Seite aussichtsreiche Umschaltsituationen nicht präzise ausgespielt wurden, brauchten die Hausherren trotz zahlreicher Einschussmöglichkeiten einen Foulelfmeter, um auszugleichen. Nach Wochen ohne Spielpraxis rauschte Torhüter Dumpler bei einer eigentlich harmlosen Situation aus seinem Tor und legte den gegnerischen Stürmer, der den Kontakt dankend annahm. Bastian Fischer versenkte eiskalt zum 2:2 (77.).

Neumeier traf nur den Pfosten

Nun stand das Spiel auf Messers Schneide. Beide Teams hätten den Lucky Punch setzen können. Für die Löwen traf Michael Neumeier nach schöner Einzelaktion nur den Pfosten (83.), auf der Gegenseite war es immer wieder Maximilian Siebald, der aus aussichtsreicher Position das Tor verfehlte. So blieb es beim 2:2, das trotz zweimaliger Führung im Wasserburger Lager als gewonnener Punkt betrachtet wird.

Die Liga ist so eng, dass mit einem Sieg am Freitag der Kontakt nach oben wieder hergestellt werden kann, gleichzeitig droht bei zwei Punkten Vorsprung vor den Abstiegsplätzen der Tabellenkeller. Bereits am Freitag, 19.30 Uhr, gilt es in der Altstadt gegen Kirchheim nun den nächsten Schritt zu gehen und die auswärts gezeigten Leistungen auch daheim abzuliefern.

Das Spiel in der Statistik

TSV Wasserburg: Dumpler, Kollie (ab 46. Wagner), Lucas Knauer, Brich, Kononenko (ab 87. Stillfried), Höhensteiger, Kerschbaum, Ferreira Goncalves (ab 46. Müller), Neumeier, Dukic (ab 76. Moritz Knauer), Vieregg (ab 70. Vorderwestner).

Schiedsrichter: Schwendner (DJK Ensdorf).

Zuschauer: 60.

Tore: 0:1 Brich (9.), 1:1 Siebald (32.), 1:2 Wagner (56.), 2:2 Fischer (77., Foulelfmeter).

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