Auftakt im Allgäu

Telemark-Weltcup mit acht Rennen gestartet: Wasserburger Fahrer im Einsatz

Der Wasserburger Dr. Sebastian Sinz (links) war als Rennarzt beim Weltcup im Einsatz.
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Der Wasserburger Dr. Sebastian Sinz (links) war als Rennarzt beim Weltcup im Einsatz.

Mit einem großen Programm von acht Rennen hat der Telemark-Weltcup im Allgäu begonnen. Mit dabei war auch der TSV Wasserburg durch einen Arzt, einen Physiotherapeuten sowie zwei Torrichtern. Die Umsetzung der Hygienemaßnahmen bereitete dabei die größte Herausforderung.

Oberjoch – Die Saison im FIS-Telemark-Weltcup hat verspätet, aber direkt mit einem Highlight begonnen. Am Oberjoch im Allgäu wurden insgesamt acht Weltcuprennen ausgetragen. Für alle Beteiligten ein straffes Programm, mit Hinblick auf die Corona-Pandemie eine wahre Herausforderung. Für den TSV Wasserburg vor Ort waren Dr. Sebastian Sinz, als Rennarzt, Covidbeauftragter und Teamarzt der deutschen Mannschaft, Jens-Peter Brichta als Physiotherapeut des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), sowie Susanne Raffler und Robert Martl, die ihre Telemark-Skilehrer-Erfahrung als Torrichter mit einbrachten.

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Besonders schwierig, weil aufwendig für Dr. Sinz, waren die von der Regierung und der FIS geforderte Umsetzung der Hygienemaßnahmen. Somit wurden alle Athleten, Helfer und Mitglieder des Organisationsteams einem Corona-Schnelltest unterzogen. Strikt getrennt voneinander wurden Helfer und Athleten aufgeteilt, zum Beispiel im Verpflegungsbereich oder im Lift. Dadurch wurden mögliche Schnittstellen zwischen den beiden Gruppierungen vermieden. Die deutschen Athleten konnten sich in den verschiedenen Wettkampfdisziplinen gegen die starke Konkurrenz aus Frankreich, Norwegen und der Schweiz behaupten. Johanna Holzmann stand gleich drei Mal auf dem Stockerl. re

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