Auswärts beim Tabellendritten

Basketball-Bundesliga: Wasserburger Damen wollen den Verfolger aus Herne abschütteln

Für Anne Zipser und die Wasserburger Damen geht es am Samstag zum Verfolger nach Herne.
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Für Anne Zipser und die Wasserburger Damen geht es am Samstag zum Verfolger nach Herne.

Noch vor der Länderspielpause steht für die Basketball-Damen des TSV Wasserburg ein wichtiges Spiel in der Bundesliga auf dem Programm. Der Tabellenzweite tritt die Auswärtsfahrt zum Dritten nach Herne an. Im Ruhrgebiet wollen die Damen vom Inn den direkten Verfolger abschütteln.

Wasserburg – Für die Basketball-Damen vom TSV Wasserburg steht am Samstagabend um 18 Uhr das letzte Bundesliga-Spiel vor der Nationalmannschaftspause an. Die Wasserburgerinnen müssen hierfür ins Ruhrgebiet reisen und die weiteste Auswärtsfahrt der Saison absolvieren. Die Reise geht zum Verfolgerduell nach Herne.

Knapper Sieg im Hinspiel

Im Hinspiel in Wasserburg konnten die Damen vom Inn einen relativ knappen 62:54-Erfolg verbuchen, hatten damals allerdings Probleme, ins Spiel zu finden, und konnten die Partie erst im dritten Viertel drehen. „Dieses Mal wollen wir von Anfang an da sein und Vollgas geben, und nicht erst nach der Halbzeit. Herne ist allerdings kein leichter Gegner, also müssen wir 40 Minuten fokussiert sein und vor allem besser auf den Ball aufpassen als in den letzten Spielen. Da hatten wir oftmals knapp 20 Ballverluste und zu viele vermeidbare Fehler“, so Trainerin Sidney Parsons. Mit einem Sieg können die Wasserburgerinnen ihren Vorsprung auf Herne auf vier Zähler ausbauen.

Herne mit veränderter Aufstellung

Herne musste im Vergleich zum Hinspiel jedoch einen Verlust hinnehmen, denn Laura Stockton fällt wegen einer Knieverletzung aus. Chloe Bully kommt gerade erst von einer Verletzung zurück und ist wohl noch nicht bei voller Leistungsfähigkeit. Dafür wurden Jelena Vucetic und Loryn Goodwin nachverpflichtet. Erstere bringt es auf knapp 12,5 Punkte und vier Rebounds im Schnitt, Letztere auf durchschnittlich 13,3 Punkte und vier Assists pro Partie. Noch vom Hinspiel bekannt sind Kristina Topuzovic (12,0 Punkte; 7,1 Rebounds), AeRianna Harris (11,5 Punkte; 7,2 Rebounds) und Sofia Pelander (9,2 Punkte; 5,6 Rebounds).

„Herne profitiert vor allem von diesen fünf Spielerinnen, aber auch andere im Team haben das Potenzial, dann ein gutes Spiel abzuliefern, wenn es bei einer der anderen fünf mal nicht läuft. Wir brauchen am Samstagabend eine geschlossene Teamleistung und müssen noch einmal alles abrufen, was in uns steckt“, fordert Parsons.

Vier Spielerinnen beim Nationalteam

Für den Großteil des Teams gibt es nach Herne dann ein spielfreies Wochenende – nicht jedoch für Leonie Fiebich, Laura Hebecker, Sidney Parsons und auch Svenja Brunckhorst, die für die Nationalmannschaft nominiert sind. Es geht – wie auch schon im November – ins lettische Riga zur letzten Runde der Qualifikation für die Europameisterschaft 2021. Die deutsche Mannschaft hat durchaus noch Chancen, sich hierfür zu qualifizieren.

Einen Live-Stream vom Spiel in Herne gibt es auf www.sporttotal.tv. ms

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