Wasserburg gewinnt das bayerische Duell

Sophie Perner(links) setzt sich hier energisch durch. Hörndl

Wasserburg – Die Angels aus Nördlingen waren in der Basketball-Bundesliga der Damen beim TSV Wasserburg zu Gast.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich das erwartet spannende Spiel, in welchem am Ende der TSV Wasserburg einen deutlichen 81:56-Sieg einfahren konnte.

Das erste Viertel war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in welchem sich kein Team so richtig absetzen konnte. Aus Wasserburgs Seiten war es vor allem Kelly Moten, die immer wieder zu Punkten kam, sodass die Gastgeberinnen zum Viertelende knapp mit 21:19 führten.

Das zweite Viertel begann, wie das erste aufgehört hatte. Ein Hin und Her, kein Team konnte sich ein wirkliches Punktepolster erarbeiten. Lediglich zum Ende des zweiten Viertels schaffte Wasserburg es, sich eine kleine 38:33-Führung zu erarbeiten.

Die Ansage in der Kabine war klar: Weiter fokussiert bleiben, den Vorsprung ausbauen und da weiter machen, wo man Ende des zweiten Viertels aufgehört hatte. Und das taten die Innstädterinnen dann auch. In den ersten acht Minuten des dritten Viertels erlaubten sie Nördlingen keinen einzigen Punkt, im kompletten Viertel lediglich sechs und erzielten selbst 24 Punkte. Und so stand es zum Ende des dritten Viertels 62:39 für Wasserburg.

Im vierten Viertel fing sich Nördlingen zwar wieder etwas, die Damen vom Inn konnten ihren Vorsprung aber bewahren und am Ende siegten sie deutlich mit 81:56.

„Wir haben endlich unsere Stärken in der Offense ausgespielt und das Spiel vor allem in der zweiten Halbzeit kontrolliert. Natürlich gibt es noch ein paar Dinge, an denen wir bis zum nächsten Spiel arbeiten müssen, aber mit der Leistung heute können wir sehr zufrieden sein! Darauf müssen wir jetzt aufbauen und am Freitag gegen Freiburg daran anknüpfen“, so Sidney Parsons nach dem Spiel.

Weiter geht es bereits am Freitag (Allerheiligen) um 18 Uhr in Freiburg und am Sonntag um 16 Uhr in der heimischen Badria-Halle gegen Göttingen.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (5 Punkte), Svenja Greunke (7 Punkte), Brittany Hodges (14 Punkte), Tina Jakovina (8 Punkte), Megan McKay (13 Punkte), Kelly Moten (28 Punkte), Sophie Perner (2 Punkte), Nicole Schmidt (4 Punkte) und Manuela Scholzgart. ms

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