BASKETBALL-BUNDESLIGA

Wasserburger Basketballerinnen siegen gegen Freiburg: Entscheidung fällt nach der Pause

Sophie Perner und der TSV Wasserburg landeten einen Heimsieg gegen Freiburg.
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Sophie Perner und der TSV Wasserburg landeten einen Heimsieg gegen Freiburg.

Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg haben ihr Bundesliga-Heimspiel gegen den USC Freiburg mit 72:59 gewonnen. Erfreulich war, dass in dieser Partie viele deutsche Spielerinnen in beiden Mannschaften zum Einsatz kamen.

Wasserburg – 118:119 – nein das ist nicht das Endergebnis der Basketball-Partie zwischen Wasserburg und Freiburg in der Bundesliga der Damen. Dieses lautete 72:59 für Wasserburg. 118:119, das sind die Minuten, die alle Deutschen in den beiden Teams jeweils zusammen an Spielzeit bekommen haben. Insgesamt möglich sind 200 Minuten, damit kommt man pro Team jeweils knapp 60 Prozent Spielanteil!

Das erste Viertel gehörte über weite Strecken den Wasserburger Damen. Fiebich & Co. fanden immer wieder die Lücken in Freiburgs Defensive und die Gäste selbst brauchten vier Minuten, um überhaupt einen Punkt erzielen zu können. Zum Viertelende stand es schließlich 19:12 für die Innstädterinnen.

Im zweiten Viertel fehlte der Zug zum Korb

Doch im zweiten Viertel wendete sich das Blatt zunächst. Bei den Wasserburgerinnen lief es nicht mehr so richtig. In der Offensive wurde der Ball zu oft gepasst und nicht aggressiv genug zum Korb gezogen und in der Defensive fehlte es an Kommunikation. Immer wieder fand vor allem Cassidy Boensch bei Freiburg einen Weg zum Korb. Die Gäste holten immer mehr auf und kämpften sich bis zur Halbzeit auf 30:33 heran.

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Die Ansage in der Wasserburger Kabine war klar: Keine zweiten Wurfchancen mehr zulassen, mehr miteinander reden und in der Offensive zum Korb ziehen mit dem Gedanken, selber scoren zu wollen. Und plötzlich lief es wieder bei den Gastgeberinnen. Mit 17:9 konnten sie das dritte Viertel für sich entscheiden, wodurch es letztendlich mit einer 50:39-Führung in das letzte Viertel ging.

Die Führung souverän verteidigt

In diesem ließen die Damen vom Inn dann nichts mehr anbrennen und ließen Freiburg keine Möglichkeit, noch einmal irgendwie eine Aufholjagd zu starten – und gewannen so mit 72:59. Besonders erfreulich war, dass zum Ende der Partie zehn deutsche Spielerinnen auf dem Feld standen. Sowohl bei Freiburg als auch bei Wasserburg waren über das gesamte Spiel hinweg mindestens zwei deutsche Spielerinnen auf dem Feld, meistens sogar drei oder auch mal vier.

Parsons: „Haben zweite Halbzeit einen besseren Mix gefunden“

„Wir haben heute einen guten Start erwischt. Doch leider haben wir Freiburg zu oft zweite Wurfchancen gegeben und auch gegen deren Full-Court-Press hatten wir immer wieder Probleme. Wir haben uns dadurch immer wieder verunsichern lassen“, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons. Und weiter: „In der zweiten Halbzeit wurde dies dann besser und wir haben einen besseren Mix daraus gefunden, wann man selber zum Korb zieht oder wann noch ein Extra-Pass gespielt wurde. Besonders erfreulich ist auch, dass auf beiden Seiten deutsche Spielerinnen sehr viel Spielanteil bekommen haben.“

Nächste Woche zum Verfolgerduell nach Herne

Für die Innstädterinnen geht es nach den vielen Spielen unter der Woche nun etwas entspannter weiter. Vor der Nationalmannschaftspause steht am kommenden Wochenende noch das Auswärtsspiel in Herne an. Das Spiel ist zugleich das Verfolgerduell zwischen dem Tabellendritten und dem Zweiten.

Für Wasserburg spielten: Helena Eckerle (7 Punkte), Leonie Fiebich (9 Punkte, 4 Rebounds), Elisa Hebecker (4 Punkte), Laura Hebecker (12 Punkte, 4 Rebounds, 3 Steals), Kelly Moten (12 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists, 3 Steals), Maggie Mulligan (14 Punkte, 5 Rebounds), Sophie Perner (3 Punkte), Morgan Pullins (9 Punkte), Manuela Scholzgart und Anne Zipser (2 Punkte). ms

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