Warten auf grünes Licht

Martina Seidltrainiert die Biathlon-Schüler.

Die aktuelle Situation stellt Verantwortliche, Trainer, Betreuer, Sportler und auch Eltern vor einigen Herausforderungen.

So zum Beispiel auch die jungen Biathleten des Stützpunktes Ruhpolding, was einen offiziellen Trainingsbetrieb und ein Training in der Ruhpoldinger Chiemgau-Arena betrifft. „Wir versuchen, es positiv zu sehen, nach dem Motto: „Wir wachsen an den neuen Aufgaben und Herausforderungen und machen das Beste aus der momentanen Situation“. Das heißt auch: „Wir warten weiter auf grünes Licht“, so die verantwortliche Schüler-Stützpunkttrainerin Martina Seidl. Sie hofft, dass es bald losgehen wird. Um die Infektionsschutzmaßnahmen einhalten zu können, sind dann kleine Trainingsgruppen vorgesehen. Fünf Trainer kümmern sich jeweils um fünf Sportler, die dann auch den notwendigen Abstand einhalten. Der kann später auch am Schießstand eingehalten werden, wenn nur jeder zweite Stand benutzt wird.

„Die Kinder freuen sich natürlich sehr, wenn es wieder richtig losgehen wird. Wir werden uns aber zunächst gedulden müssen. Beginnen wird das Training mit den Kadersportlern und dann peu á peu bis zu uns“, so die Olympiasiegerin und frühere Weltmeisterin. Mit Barbara Patz, Elisabeth Sklorz, Ludwig Güntner und Andreas Fichtner ist man bei den Trainern so gut aufgestellt, dass es in dieser Saison möglich ist, die Trainingsgruppe in zwei Altersbereiche aufzuteilen, um noch besser auf die individuellen Entwicklungsschritte eingehen zu können. So wird sich Güntner mit Elisabeth Sklorz um die Gruppe der S12/13 kümmern. Seidl und Patz trainieren vor allem mit den Altersklassen S14/15. Fichtner übernimmt die lauftechnische Ausbildung der Schüler. Gesucht werden Einsteiger der Jahrgänge 2009 bis 2006. shu

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