VfL Waldkraiburg scheidet im Totopokal aus

Der VfL Waldkraiburg unterlag im Totopokal-Viertelfinale dem TSV Kastl knapp mit 2:3. Der starke Kreisligist ging früh in Führung. Die letzten Minuten vor der Pause hatten es in sich. Erst das 2:0 für den TSV, kurz darauf der Anschlusstreffer durch Liviu Pantea und in der Nachspielzeit das stark abseitsverdächtige 3:1. Nach dem Seitenwechsel setzte der VfL alles auf eine Karte, konnte aber nur noch, durch das Freistoßtor von Jure Loboda, auf 3:2 verkürzen. In den Schlussminuten ließen die Hausherren ihre 100prozentigen Konterchancen leichtsinnig aus. Gratulation an den TSV Kastl, der nun im Halbfinale steht.

Bei Temperaturen von über 35 Grad entwickelte sich von Anfang an ein flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Bereits in der sechsten Minute hieß es 1:0 für die Kastler. Ein blitzschneller Konter, Schuster spielte genau in den Lauf von Dominik Grothe, der scheiterte zunächst an dem auch heute wieder starken Waldkraiburger Schlussmann Barne Auer. Doch beim Nachschuss von Handle schien der Rettungsversuch von Kapitän Benni Hadzic knapp hinter der Linie gewesen zu sein, zumindest entschied der Linienrichter auf Tor.

In der 41. Minute das 2:0 für die Platzherren. Erneut ein schneller Konter über den Kastler Neuzugang Lori Schuster und Dominik Grothe stocherte den Ball über die Linie. Zwei Minuten später der Anschlusstreffer für den VfL. Nach einer schönen Vorlage von Loboda schob Liviu Pantea aus 16 Metern flach ins Eck ein. In der Nachspielzeit stellte der TSV den alten Abstand wieder her. Wieder waren es die beiden Kastler Stürmer, nur diesmal bediente Grothe den im Abseits stehenden Schuster, der an Auer vorbeischob.

Nach der Pause setzte Spielertrainer Markus Gibis alles auf eine Karte. Für die beiden Abwehrspieler Helldobler und Hyseni kamen die offensiven Manuel Kraus und Dennis Brandwirth. Die Viererkette wurde aufgelöst und durch eine Dreierkette ersetzt. Doch es dauerte bis zur 80. Minute, ehe der längst überfällige Anschlusstreffer fiel. Jure Loboda versenkte, dank des Stellungsfehlers von Ersatztorwart Uwe Asenbeck, aus 25 Metern einen Freistoß direkt. Die Industriestädter versuchten noch einmal alles und schlugen die Bälle nach vorne, doch der erhoffte Ausgleich blieb aus. gue

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