EISHOCKEY

Waldkraiburg muss konzentriert bleiben

Auch wenn Waldkraiburgs Freitagsgegner „lediglich“ auf dem sechsten Platz der Eishockey-Bayernliga verweilt, so darf man hoffen, dass die Löwen aus ihrem Auftritt vom vergangenen Freitag gelernt haben.

Wenn man außerdem die Tabelle richtig liest sieht man, dass es nur ein Punkt und vier Tore sind, die den TSV Peißenberg und den EHC Waldkraiburg trennen. Also heißt es: Visier runter, volle Konzentration, denn man benötigt mindestens eine Leistung wie gegen den TEV Miesbach um die „Eishackler“ punktlos nach Hause zu schicken.

Interessant sind auch die Personalien der Gäste. Da wäre zum einen Kontingentspieler aus Kanada Brandon Morley, der in der aktuellen Liste der Bayernliga-Scorer auf Platz sechs liegt – mit der gleichen Anzahl Toren wie Löwen-Topscorer Tomas Rousek. Die zweite interessante Person steht zwischen den Torpfosten der Peißenberger: Korbinian Sertl. Eben jener Sertl, der letzte Saison in der Oberliga noch das Waldkraiburger Tor hütete. Er kennt also viele Spieler aus dem Löwen-Kader und kann möglicherweise daraus einen Vorteil ziehen.

Am Sonntag fahren die Spieler wie der Fanbus, nach Königsbrunn. Die stehen im Moment auf dem 11. Platz. Mit drei Punkten aus vier Spielen ist man in Königsbrunn sicherlich alles andere als zufrieden und wird gegen die Löwen doppelt so motiviert auflaufen. Mit Jakub Sramek hat man auch einen Spieler in den Reihen, der bisher in jedem Spiel traf, es ist also Vorsicht geboten. Im Tor steht Nationaltorhüterin Jennifer Harß.

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