Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


SV Wacker schöpft neue Hoffnung

Einen dicken Schmatzer von Wacker-Manager Florian Hahn gab's für den großen Rückhalt Stephan Loboué. Foto Zucker
+
Einen dicken Schmatzer von Wacker-Manager Florian Hahn gab's für den großen Rückhalt Stephan Loboué. Foto Zucker

Fußball-Drittligist Wacker Burghausen ist furios in das neue Fußballjahr gestartet. Bei Mitaufstiegsfavorit Rasen-Ballsport Leipzig gewann die Mannschaft von Trainer Uwe Wolf vor 7400 Zuschauern in der WM-Arena von 2006 mit 1:0. Das "Tor des Tages" beim Tabellenzweiten erzielte Angelo Hauk in der 45. Minute. Durch diesen Sieg haben die Wackerianer erstmals seit Mitte Oktober den letzten Tabellenplatz verlassen und die "Rote Laterne" an den 1. FC Saarbrücken weitergegeben.

Die Partie bei Temperaturen um -10 Grad begann aus Burghauser Sicht mit einem Schock. Ahmet Kulabas - der im Vergleich zur letzten Begegnung 2013 (2:4 gegen Preußen Münster) wie auch Stephan Thee und Neuzugang Michael Hefele in der Startformation stand - verletzte sich bereits in der Anfangsphase so schwer am Knie, dass er bereits nach zwei Minuten ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Maurice Müller ins Spiel (2.). Wacker stand tief und wartete auf Konter - eine Taktik mit der die Leipziger ihre Probleme hatten. Großchancen waren Mangelware. Dazu war Torhüter Stephan Loboué der gewohnt sichere Rückhalt im Wacker-Kasten und zeichnete sich bei Gelegenheiten von Matthias Morys und Denis Thomalla aus. Burghausen präsentierte sich nicht wie ein Tabellenletzter und spielte munter mit. Marco Holz hatte Mitte der ersten Halbzeit die große Chance zur Führung, vergab jedoch freistehend vor Heimtorwart Erik Domaschke. Dieser hatte dann maßgeblichen Anteil an der Burghauser Führung. Seinen Pass auf die rechte Seite brachte RB-Neuzugang Georg Teigl in Bedrängnis. Attackiert von Stephan Thee wollte der Ex-Salzburger zurück zu seinem Torhüter spielen, diese Szene durchschaute jedoch Angelo Hauk, der den Querpass aufnahm und gekonnt zur Halbzeitführung vollendete.

Wer geglaubt hatte, dass die "Roten Bullen" in der zweiten Hälfte ein Offensivfeuerwerk auf das Tor der Salzachstädter abbrennen würden, sah sich getäuscht. Das Heimteam verzeichnete zwar ein klares Plus an Ballbesitz und spielte nach vorne - Großchancen zum Ausgleich vereitelten die gut kämpfenden Wackerianer, und wenn einmal ein Ball auf das Tor kam, war immer wieder Loboué zur Stelle.

Nach Spielende gab es kein Halten mehr. Die gesamte Burghauser Bank sprang wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen auf dem Platz herum und freute sich mit den Spielern über den überraschenden, aber nicht unverdienten Sieg.

Uwe Wolf: "Unser Plan ist aufgegangen" "Das war eine gute Mannschaftsleistung. Wir haben uns in den letzten zwei Wochen intensiv auf Leipzig vorbereitet. Wir wussten, wo die Räume sind und stießen gut in diese hinein", analysierte Goldtorschütze Angelo Hauk. Ähnlich erfreut war auch Trainer Uwe Wolf: "Wir hatten uns viel vorgenommen und uns einen Plan zurecht gelegt. Dieser ist aufgegangen."

Die Chance, die Herkulesaufgabe Klassenerhalt noch zu bewältigen lebt jetzt an der Salzach wieder. Die nächste Chance den Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz - diesen belegt der Chemnitzer FC mit 26 Punkten - weiter zu verkürzen, haben die Wackerianer am kommenden Samstag in der heimischen Arena ab 14 Uhr gegen den Tabellenfünften RW Erfurt. apf

Kommentare