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DFB-POKAL-TRAUM LEBT WEITER

Wacker Burghausens Trainer Leo Haas: „Wir haben Moral bewiesen“

Christoph Maier und Felix Bachschmid (von links) jubeln mit Georgios Spanoudakis nach dessen verwandelten Foulelfmeter zum 2:1-Sieg.
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Christoph Maier und Felix Bachschmid (von links) jubeln mit Georgios Spanoudakis nach dessen verwandelten Foulelfmeter zum 2:1-Sieg.
  • vonMichael Buchholz
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Der SV Wacker Burghausen darf weiter von der Teilnahme am DFB-Pokal träumen. In der Trostrunde des Regionalliga-Ligapokals bezwang die Truppe von Trainer Leo Haas Viktoria Aschaffenburg mit 2:1 und steht damit im Endspiel. Der Finalsieger rückt dann ins Toto-Pokal-Viertelfinale vor, wo ein DFB-Pokal-Platz ausgespielt wird.

Burghausen – „Wenn man nach einem Rückstand zurückkommt, ist das immer cool. Wir haben Moral bewiesen und das Spiel gedreht“, freute sich Burghausens Trainer Leo Haas nach dem 2:1-Erfolg am Samstag in der Trostrunde des Ligapokals der Fußball-Regionalliga Bayern gegen den SV Viktoria Aschaffenburg. Weiter geht es jetzt für Wacker beim Sieger der Partie zwischen Schweinfurt 05 und dem TSV Aubstadt, der am 5. Juni im zweiten Halbfinale ermittelt wird. Im Falle eines Schweinfurter Sieges, würde die Partie wohl am 8. Juni im Willy-Sachs-Stadion ausgetragen, sollte Aubstadt siegen, steigt die Partie in Burghausen, da die Grabfelder ihr Heimrecht abgegeben haben.

Haas: „Weg wird noch extrem steinig“

„Wir sind froh, dass es überhaupt Spiele für uns gegen gute Gegner gibt und natürlich, dass wir weiter einen Traum haben dürfen. Wir sollten aus jedem Spiel etwas mitnehmen, das ist das Wichtigste“, so Haas, der freilich weiß, dass der Weg in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals noch extrem steinig wird. Vier Siege benötigen die Wacker-Kicker fürs große Ziel, da verbietet es sich von selbst zu weit voraus zu denken.

Den besseren Start erwischten am Samstag die Gäste aus Aschaffenburg, die beim Saisonabbruch die Tabelle in der Regionalliga Bayern angeführt haben und jetzt nach dem Scheitern in den Play-offs und im Pokal mit leeren Händen dastehen: Nach einem Ballverlust der Gastgeber steckte Roberto Desch auf Nick Förster durch, der zwölf Meter vor dem Tor nicht lange fackelte und Markus Schöller überwand (21.). Doch Wacker schlug bereits in der 27. Minute zurück, als sich Noah Agbaje auf dem linken Flügel durchsetzen konnte und Nico Helmbrecht seine flache Hereingabe aus kurzer Distanz verwertete

Spanoudakis hat seinen Vertrag verlängert

Vor nur 100 Zuschauer taten sich beide Mannschaften im ersten Abschnitt schwer. Waren sie auch noch so um Struktur bemüht, so stockte der Spielfluss aufgrund der Fehlerquote immer wieder. „Nach dem Foul an Felix Bachschmid hätten wir vor der Pause einen Elfmeter bekommen müssen“, ärgerte sich Haas, doch in der 53. Minute ertönte dann der Strafstoßpfiff tatsächlich: Hamza Boutakhrit legte Christoph Maier an der Strafraumkante und Georgios Spanoudakis, der während der Woche seinen Vertrag verlängert hat, behielt die Nerven, verlud Ricardo Döbert und verwandelte souverän (53.). Haas: „Nach der Pause haben wir es deutlich besser gemacht, da haben den Gegner besser angelaufen und so Übergewicht bekommen.“ Dass viele Dinge nach der langen Pause noch nicht so richtig flutschen, liegt auf der Hand. „Wir müssen im Training alles sehr schmal komponieren, konnten bisher nur bestimmte Dinge einüben“, so Haas, dem jetzt zwei Wochen Zeit bleiben, um breiter angelegte Abläufe trainieren zu lassen.

Aschaffenburg in Unterzahl

Während bei Wacker in der Schlussphase die angeschlagenen Helmbrecht und Maier runter durften, hatte Viktoria-Coach Jochen Seitz bei der Verletzung des eingewechselten Philipp Beinenz sein Kontingent bereits ausgeschöpft (78.) und als dann noch Tom Schulz die Ampelkarte sah (79.), mussten die Gäste die Schlussphase mit acht Feldspielern bestreiten – sicherlich kein Nachteil für die Gastgeber.

SV Wacker Burghausen: Schöller, Schulz, Walter, Kraus (ab 46. Hofbauer), Reiter, Ade (ab 87. Nicklas), Spanoudakis, Agbaje (ab 87. Neumüller), Maier (ab 62. Leipold), Bachschmid, Helmbrecht (ab 62. Ammari).

Schiedsrichter: Berg (Landshut).

Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 Förster (21.), 1:1 Helmbrecht (27.), 2:1 Spanoudakis (53., Foulelfmeter).

Besonderheit: Gelb-Rot für Aschaffenburgs Tom Schulz (79.).

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