Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Auch die Co-Trainer Schmidt und Mayer gehen

Wacker Burghausen ist auf Trainersuche: Leo Haas verlässt den Regionalligisten im Sommer

Leo Haas bricht nach zweieinhalb Jahren seine Zelte in Burghausen ab.
+
Leo Haas bricht nach zweieinhalb Jahren seine Zelte in Burghausen ab.
  • VonMichael Buchholz
    schließen

Nach der laufenden Saison läuft der Vertrag von Leo Haas beim Regionalligisten SV Wacker Burghausen aus. Der 40-jährige Ex-Profi will danach den nächsten Schritt in seiner Trainerkarriere gehen.

Burghausen – Der Fußball-Regionalligist SV Wacker Burghausen muss sich für die nächste Saison einen neuen Trainer suchen: Chefcoach Leo Haas (40) hat seinen Ende Juni auslaufenden Vertrag nicht verlängert. „Ich habe schon einige gute Gespräche geführt, aber es gibt noch keine Tendenz“, so Haas über seine Zukunftspläne.

„Ich hatte eine richtig coole Zeit“

Der Ex-Profi, der unter anderem für Augsburg, Fürth und Ingolstadt 2. Bundesliga gespielt hat, ist vor zweieinhalb Jahren vom TSV Wasserburg nach Burghausen gekommen, wurde dann gleich zu Beginn seiner Amtszeit durch die Pandemie ausgebremst, hat den einstigen Zweitligisten aber in der aktuellen Saison trotz der schwierigen Bedingungen durch Corona in sehr erfolgreiches Fahrwasser geführt: „Es hat immer mega viel Spaß gemacht, ich hatte eine richtig coole Zeit mit der Mannschaft, dem Verein und auch mit den Fans.“

Trotzdem konnten sich Wacker und Haas, der immer betont hat, dass er auch als Trainer ins Profigeschäft strebt, nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen. Haas: „Burghausen wollte irgendwann mal eine Entscheidung und wollte dann irgendwann auch nicht mehr weiter warten. So haben dann beide Seiten entschlossen, dass es nicht weitergeht. Wir haben eine gute Mannschaft, als Trainer möchte man dann aber im nächsten Jahr möglichst eine noch bessere Mannschaft. Ich kann nicht beurteilen, ob das möglich sein wird, aber gehe jedenfalls mit einem guten Gefühl.“

Trennung im besten Einvernehmen

Dass die Trennung im besten Einvernehmen erfolgt, ist eine im Fußball oft gebrauchte Floskel, hat aber in diesem Fall tatsächlich Gültigkeit. „Es gab genug Gründe die Zusammenarbeit fortzusetzen, eine Einigung auf eine Fortführung des gemeinsamen, erfolgreichen Wegs konnte jedoch nicht erzielt werden. Wir sind nun auf der Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Saison,“ so Geschäftsführer Andreas Huber, der ergänzt: „Es waren zu jederzeit offene und respektvolle Gespräche. Wir bedanken uns bei Leo für die gemeinsamen zweieinhalb Jahre.“

Burghausen muss sich aber nicht nur einen neuen Cheftrainer suchen, sondern praktisch nach einem kompletten Trainerstab, denn auch die Co-Trainer Ronald Schmidt (44) und Harald Mayer (37) gehen von Bord. Bei Wacker-Urgestein Schmidt sind es berufliche Gründe, die den Ausschlag für die Entscheidung gegeben haben, bei Mayer ist es in erster Linie die weite Fahrtstrecke von Prien nach Burghausen. „Harry und ich sind mindestens zwei Mal die Woche die Strecke zusammen gefahren und konnten während der Fahrt schon viele Dinge besprechen. Das würde jetzt komplett wegfallen, da ist der Aufwand einfach zu groß“, weiß Haas.

Das nächste Ziel ist unklar

Wohin die Reise gehen wird, kann Haas derzeit beim besten Willen noch nicht sagen: „Es gibt viele Dinge, die mich reizen. Es kann auch eine Jugendmannschaft sein. Ich bin ja auf meinem Weg als Trainer noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angelangt, insofern reizt mich alles, was mich weiterbringt. Es stehen auch noch ein paar Gespräche aus, wobei ich schon jetzt mit wirklich guten Clubs gesprochen habe, mich aber eben noch nicht festlegen möchte.“

„Zusammen wollen wir die Saison und die restlichen Spiele nun so erfolgreich wie möglich zu Ende spielen. Bei Leo wollen wir uns für seinen Einsatz und die tolle Arbeit bei uns im Verein bedanken und wünschen ihm für seine neue sportliche Herausforderung und privat alles Gute“, sagt Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk. „Wir befinden uns schon auf der Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Saison und sind bereits in intensiven Gesprächen, sodass wir hoffen, bald mehr dazu verkünden zu können.“

Mehr zum Thema